ReligionsfĂŒhrer, Chamenei

ReligionsfĂŒhrer Chamenei eröffnet PrĂ€sidentenwahl im Iran

28.06.2024 - 07:21:06

Ajatollah Ali Chamenei gilt als mÀchtigster Mann in der Islamischen Republik. Traditionell eröffnet das Staatsoberhaupt die Wahlen.

  • Irans ReligionsfĂŒhrer Ajatollah Ali Chamenei hat die PrĂ€sidentschaftswahl im Iran eröffnet. - Foto: Arne BĂ€nsch/dpa

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  • Irans ReligionsfĂŒhrer Ajatollah Ali Chamenei gibt bei der Eröffnung der PrĂ€sidentenwahl seinen Stimmzettel ab. - Foto: Vahid Salemi/AP

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Irans ReligionsfĂŒhrer Ajatollah Ali Chamenei hat die PrĂ€sidentschaftswahl im Iran eröffnet. - Foto: Arne BĂ€nsch/dpaIrans ReligionsfĂŒhrer Ajatollah Ali Chamenei gibt bei der Eröffnung der PrĂ€sidentenwahl seinen Stimmzettel ab. - Foto: Vahid Salemi/AP

Irans ReligionsfĂŒhrer Ajatollah Ali Chamenei hat die PrĂ€sidentenwahl im Iran eröffnet. Das Staatsoberhaupt gab am Freitag seine Stimme traditionell in einer Hochsicherheitszone im Zentrum der Hauptstadt Teheran ab. In einer kurzen Rede forderte er die Nation zu einer regen Beteiligung auf. Um die «Richtigkeit und Ehrlichkeit des Systems der Islamischen Republik zu beweisen», sei die Anwesenheit des Volkes «notwendig und unabdingbar», sagte Chamenei nach der Stimmabgabe vor Reportern.

Rund 61 Millionen WÀhlerinnen und WÀhler sind in der Islamischen Republik dazu aufgerufen, einen neuen Regierungschef zu wÀhlen. Die Wahllokale sind von 8.00 bis 18.00 Uhr Ortszeit (6.30 bis 16.30 Uhr MESZ) mit der Möglichkeit zu einer VerlÀngerung geöffnet. Mit ersten Ergebnissen wird am Samstag gerechnet. Die Wahl folgt auf den Tod von Amtsinhaber Ebrahim Raisi, der am 19. Mai bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen war.

Der sogenannte WĂ€chterrat, ein mĂ€chtiges islamisches Kontrollgremium, hatte nur sechs Kandidaten fĂŒr die Wahl zugelassen. Zwei Bewerber zogen sich jedoch zurĂŒck. Die sogenannten Fundamentalisten - loyale und erzkonservative AnhĂ€nger des Systems - sind am stĂ€rksten vertreten. Unter ihnen brennt ein Machtkampf zwischen dem amtierenden ParlamentsprĂ€sidenten Mohammed Bagher Ghalibaf und dem Hardliner Said Dschalili. Als wichtigster Herausforderer gilt der moderate Politiker Massud Peseschkian.

@ dpa.de