PalÀstina-Kongress, Throm

PalĂ€stina-Kongress: Throm fordert Einreiseverbot fĂŒr Hauptredner

05.04.2024 - 16:21:33

Am kommenden Wochenende wollen Hunderte Israelfeinde in Berlin zu einem PalÀstina-Kongress zusammenkommen.

Der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Alexander Throm (CDU), sagte der "Welt am Sonntag": "Die Ampel lĂ€sst es zu, dass ein ausgewiesener Terror-UnterstĂŒtzer problemlos fĂŒr eine Keynote einreisen kann." Throm fordert Innenministerin Nancy Faeser (SPD) auf, in Zusammenarbeit mit den zustĂ€ndigen AuslĂ€nderbehörden die Einreise zu verhindern. Der innenpolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Sebastian Hartmann, sagte: "Das zustĂ€ndige Land Berlin muss jede versammlungsrechtliche Möglichkeit des Landesrechts nutzen, um RĂ€ume fĂŒr Antisemitismus bereits im Vorfeld zu verhindern. Auch das Aufenthaltsrecht bietet verschiedene Handlungsoptionen wie Einreiseverbote und Ausweisungen in Verbindung mit folgenden Wiedereinreisesperren." Die Vorsitzende des Internationalen Instituts fĂŒr Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung, Kim Robin Stoller, sagte der "Welt am Sonntag": "Mit dem PalĂ€stina-Kongress findet eine Internationalisierung hin zu weiteren radikalen und Gewalt befĂŒrwortenden Spektren statt. Diese Querfront von links bis islamistisch zeigt eine neue Radikalisierung und GefĂ€hrdungslage." Die Veranstalter des "PalĂ€stina-Kongresses" fordern ein "Ende des seit ĂŒber 76 Jahren andauernden zionistischen Siedlerkolonialismus und ethnischer SĂ€uberung des gesamten besetzten PalĂ€stinas" und stellen Israels Existenzrecht infrage.

Das Massaker der Hamas mit 1.200 getöteten Israelis sowie die Verschleppung von israelischen Geiseln in den Gazastreifen erwÀhnen die Kongress-Initiatoren nicht - sie sprechen hingegen von einem "Genozid in Gaza".

@ dts-nachrichtenagentur.de