Melinda French Gates will mehr Investitionen in Frauengesundheit
08.03.2024 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de"Aber Arzneimittel können in mĂ€nnlichen und weiblichen Körpern unterschiedlich wirken." Weltweit flössen nur vier Prozent der Gelder fĂŒr pharmazeutische Forschung in Projekte fĂŒr Frauengesundheit. Unter anderem sei es mit mehr Einsatz fĂŒr Frauengesundheit möglich, die Frauensterblichkeit bei der Geburt und das Risiko fĂŒr GebĂ€rmutterhalskrebs zu senken. Dies sei eine Frage der Gerechtigkeit. Aber auch die Wirtschaft profitiere, wenn Frauen gesĂŒnder seien, so French Gates. Grund fĂŒr den bisher fehlenden Fokus seien auch die Entscheidungsstrukturen in der Medizin. "In den vergangenen Jahrzehnten haben MĂ€nner darĂŒber bestimmt, wo Forschungsgelder hinflieĂen. Die Chefs der Pharmafirmen waren meistens MĂ€nner, genauso wie die fĂŒhrenden Wissenschaftler", sagte sie. Die Stiftungsvorsitzende rief dazu auf, sich beim Kampf fĂŒr mehr Gleichberechtigung nicht von Widerstand aufhalten zu lassen. "Wer versucht, bestehende Strukturen zu verĂ€ndern, wird immer auf Gegenwehr stoĂen", sagte sie. "Das gilt fĂŒr das BemĂŒhen, mehr Frauen in FĂŒhrungspositionen zu bringen genauso wie fĂŒr das DrĂ€ngen auf mehr Investitionen in Frauengesundheit." Ăber Jahrzehnte seien die Gesellschaften am alleinigen Vorteil der MĂ€nner ausgerichtet gewesen, so French Gates. "Wenn wir also versuchen, Frauen oder Minderheiten mehr Raum zu verschaffen, Ă€ndert das Gewohnheiten. Und das löst WiderstĂ€nde aus. Aber auch wenn es Widerstand gibt, ist es wichtig, weiterzumachen."
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