USA, Regierung

Clinton in Epstein-Fall zu Aussage vor US-Kongress bereit

03.02.2026 - 03:19:47

Auch Bill Clinton taucht wiederholt in den veröffentlichten Dokumenten aus dem Epstein-Fall auf. Lange hatte der ehemalige US-PrÀsident eine Aussage dazu verweigert. Jetzt lenkt er ein.

Der ehemalige US-PrĂ€sident Bill Clinton hat sich Medienberichten zufolge bereit erklĂ€rt, nun doch im Zuge der Aufarbeitung des Epstein-Skandals vor dem US-Kongress auszusagen. Clinton habe eingelenkt, um damit einem drohenden Verfahren wegen Missachtung des Kongresses zuvorzukommen, berichteten der Sender CNN und die «New York Times» ĂŒbereinstimmend. 

Clinton hatte sich bislang geweigert, im US-Kongress zur Untersuchung des Falls des SexualstraftÀters Jeffrey Epstein auszusagen. Der demokratische Ex-PrÀsident und seine Frau Hillary warfen dem republikanischen Vorsitzenden des Aufsichtsausschusses im US-ReprÀsentantenhaus, James Comer, vor, ein politisch motiviertes Verfahren zu betreiben. Ob Comer nun Clintons Angebot annimmt und der Ex-PrÀsident so einem Verfahren entgehen kann, war zunÀchst unklar.

Jahrelang hatte der MultimillionĂ€r Epstein aus New York einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und MinderjĂ€hrige zum Opfer fielen. Über mehrere Jahre hinweg soll er MinderjĂ€hrige etwa in New York und Florida auch selbst missbraucht haben. 2019 kam Epstein mit 66 Jahren im GefĂ€ngnis zu Tode, bevor es zu einer möglichen weiteren Verurteilung hĂ€tte kommen können. 

Bill Clintons Name und Bilder von ihm tauchten in Dokumenten zu den Epstein-Ermittlungen auf. Eine Nennung per se bedeutet aber nichts.

@ dpa.de

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