Baerbock besucht PalÀstinenser-Dorf im Westjordanland
08.01.2024 - 09:56:01 | dpa.deBundesauĂenministerin Annalena Baerbock hat sich im Westjordanland ĂŒber die Lage der PalĂ€stinenser informiert. Am Montag besuchte sie zunĂ€chst eine Gemeinde, in deren NĂ€he es israelische Siedlungen gibt. Unter anderem wollte die GrĂŒnen-Politikerin auch mit Bewohnern sprechen. Im Anschluss war in Ramallah ein Treffen mit AuĂenminister Riad al-Maliki geplant. Am Abend wollte Baerbock nach Ăgypten weiterreisen. Dort stand am Dienstag unter anderem ein GesprĂ€ch mit AuĂenminister Samih Schukri auf dem Programm.
Auslöser des Gaza-Kriegs war der beispiellose Ăberfall der islamistischen Hamas und anderer palĂ€stinensischer Terrorgruppen auf Grenzorte in Israel am 7. Oktober. Dabei wurden nach israelischen Angaben mehr als 1200 Menschen getötet und rund 240 Menschen in den Gazastreifen entfĂŒhrt. Nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde wurden im Gazastreifen seit Kriegsbeginn mehr als 22.800 Menschen getötet und mehr als 58.000 verletzt.
Israelischen Menschenrechtlern zufolge hat es im Westjordanland 2023 mehr registrierte FÀlle von Gewalt israelischer Siedler gegen PalÀstinenser gegeben als in den Jahren zuvor. Israelischen Medien zufolge nahm in den vergangenen anderthalb Jahren im Westjordanland zugleich die Zahl der Angriffe palÀstinensischer AttentÀter auf israelische Zivilisten und SicherheitskrÀfte zu.
Im Sechs-Tage-Krieg hatte Israel 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Dort leben inzwischen Hunderttausende Siedler inmitten von rund drei Millionen PalĂ€stinensern. Die PalĂ€stinenser fordern die Gebiete einschlieĂlich des Gazastreifens fĂŒr einen eigenen Staat.
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