Iran, Israel

IAEA: SchÀden nahe iranischem Atomzentrum in Isfahan

04.03.2026 - 12:33:13 | dpa.de

Bereits im Vorjahr wurden Irans Atomanlagen bombardiert. Nun werden wieder SchÀden in oder nahe dieser Einrichtungen gemeldet. UN-AtomwÀchter warnen die Kriegsparteien.

Die IAEA beobachtet die Lage im Iran mit Hilfe von Satellitenbildern. (Archivbild) - Foto: Heinz-Peter Bader/AP/dpa
Die IAEA beobachtet die Lage im Iran mit Hilfe von Satellitenbildern. (Archivbild) - Foto: Heinz-Peter Bader/AP/dpa

Nahe dem iranischen Atomtechnologiezentrum in Isfahan sind nach Angaben der UN-AtomwÀchter zwei GebÀude beschÀdigt worden. Es seien aber keine GebÀude betroffen, in denen sich nukleares Material befinde, und es bestehe daher auch aktuell kein Strahlungs-Risiko, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien auf X mit.

IAEA-Chef Rafael Grossi wiederholte jedoch auf X seinen Aufruf an die Kriegsparteien, maximale ZurĂŒckhaltung zu ĂŒben, um einen Atomunfall zu verhindern.

Die IAEA geht davon aus, dass hoch angereichertes Uran unterirdisch in Isfahan gelagert wird, wie aus dem jĂŒngsten Iran-Bericht der Organisation vergangene Woche hervorging. Uran kann als Reaktor-Brennstoff genutzt oder fĂŒr Atomwaffen weiterverarbeitet werden - Teheran bestreitet aber, solche Waffen zu entwickeln.

Am Dienstag hatte die IAEA neue SchÀden an EingangsgebÀuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestÀtigt. Die Vereinigten Staaten und Israel hatten bereits im Juni 2025 Irans Atomanlagen bombardiert und stark beschÀdigt.

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