Biden-Versprecher, Spott

Neuer Biden-Versprecher sorgt fĂŒr Spott

06.07.2024 - 00:44:40 | dpa.de

Biden will im Rennen um die US-PrĂ€sidentschaft bleiben. Mit einer flammenden Rede versucht er seine Kritiker zu ĂŒberzeugen, dass er der Richtige fĂŒr den Job ist. Dann passiert ihm wieder ein Fauxpas.

Jede Äußerung und jeder Auftritt des 81-JĂ€hrigen werden genaustens unter die Lupe genommen. - Foto: Manuel Balce Ceneta/AP/dpa
Jede Äußerung und jeder Auftritt des 81-JĂ€hrigen werden genaustens unter die Lupe genommen. - Foto: Manuel Balce Ceneta/AP/dpa

US-PrĂ€sident Joe Biden hat sich bei einer kĂ€mpferischen Rede zu seiner PrĂ€sidentschaftskandidatur versprochen und erneut fĂŒr Spott gesorgt. «Lassen Sie mich das so klar sagen, wie ich kann: Ich bleibe im Rennen. Ich werde Donald Trump schlagen», sagte der 81 Jahre alte US-PrĂ€sident bei einem Wahlkampfauftritt in Madison im US-Bundesstaat Wisconsin. 

Biden ergĂ€nzte: «Ich werde ihn 2020 erneut schlagen.» Damit irrte er sich bei der Jahreszahl, denn die Wahl findet im November dieses Jahres statt - also 2024 und nicht 2020. Â«Ăœbrigens, wir werden es 2024 wieder tun», korrigierte er sich direkt im Anschluss. 

 

Normalerweise wĂ€re ein solcher Versprecher nicht dramatisch. Doch der Demokrat kĂ€mpft aktuell an allen Fronten, um seine PrĂ€sidentschaftskandidatur zu retten. In den vergangenen Tagen ist der Druck auf ihn deutlich gewachsen - sowohl einige Parteimitglieder als auch Großspender haben sich gegen ihn gestellt. Jede Äußerung und jeder Auftritt des 81-JĂ€hrigen werden nun genaustens unter die Lupe genommen. 

Biden hatte vor einer Woche bei dem abendlichen Fernseh-Duell mit seinem republikanischen Herausforderer Donald Trump einen desaströsen Auftritt hingelegt, sich mehrfach versprochen und den Faden verloren. Nach dem Auftritt flammte die Debatte darĂŒber neu auf, ob Biden der richtige Kandidat der Demokraten fĂŒr die PrĂ€sidentenwahl im November ist. 

Der Ă€lteste PrĂ€sident in der US-Geschichte beharrt darauf, fit genug fĂŒr eine weitere Amtszeit zu sein und zeigt sich unbeirrt. So deutlich und selbstbewusst wie bei seinem Auftritt in Wisconsin hatte er sich aber zuvor noch nicht geĂ€ußert. «Ich lasse nicht zu, dass eine 90-minĂŒtige Debatte die Arbeit von dreieinhalb Jahren zunichte macht.»

 

 

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