Ausland, Die "Air Force One" in Berlin

Biograf von Joe Biden erwartet einen schnellen Besuch in Deutschland

Veröffentlicht: 22.11.2020 um 11:29 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Gemäß dem Biografen Evan Osnos, könnte der designierte Präsident der USA Joe Biden Deutschland nach dem Amtsantritt recht schnell besuchen.

Die Air Force One in Berlin - Bild: ?ber dts Nachrichtenagentur
Die "Air Force One" in Berlin - Bild: ?ber dts Nachrichtenagentur
Dass der erste Besuch von Joe Biden nach Deutschland führe, sei gut möglich, sagte der Biograf Evan Osnos gegenüber dem Nachrichtenportal Watson. Zu den ebenfalls möglichen Zielen gehören Großbritannien oder Kanada als erste "übliche Stationen".

Joe Biden würde sich Deutschland ziemlich nahe fühlen und sei ein wichtiger Teil seiner "mentalen Weltkarte“, führte Evan Osnos im Gespräch weiter aus. Der zukünftige Präsident der Vereinigten Staaten würde Deutschland, gemäß den Worten des Biografen, als" Stütze der freien Welt sehen, insbesondere jetzt, weil die gesamte Vorstellung auf dem Spiel stehen würde. Für Joe Biden sei Deutschland ein Beispiel dafür, wie ein Land effektiv zu regieren sei, beispielsweise in Bezug auf die Beziehungen zu China oder den Reaktionen auf Covid-19. Evan Osnos ergänzt, dass sich Joe Biden in Deutschland sehr heimisch fühle.

Evan Osnos arbeitet seit vielen Jahren als Redakteur für das "New Yorker" Magazin und hat über Joe Biden eine Biografie geschrieben, welche Ende Oktober 2020 unter dem Titel "Joe Biden - Ein Porträt", erschienen ist. Der zukünftige Präsident von Amerika war von 2009 bis 2017 Vizepräsident unter dem damaligen Präsidenten der USA Barack Obama.

Gemäß Evan Osnos hat Joe Biden zu der Bundeskanzlerin Angela Merkel "eine echte Beziehung"; beide würden sich untereinander respektieren. Ähnlich wie Barack Obama, teile Joe Biden mit Angela Merkel die gleiche Vorstellung von der Arbeit bei der Regierung und der Seriosität.

Evan Osnos sagte zu den Streitfragen zwischen Amerika und Deutschland, welche auch unter der Präsidentschaft von Joe Biden die Beziehungen prägen würden, dass er darin keinen Widerspruch sehe und unterscheiden würde zwischen der Haltung, mit welcher sich die beiden Länder begegnen und den Differenzen bezüglich des Inhaltes. Offensichtlich würde es zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und Donald Trump einen tiefen Graben geben, was sich mit Joe Biden bessern werde. Der Wahrheit entspricht aber auch, dass Joe Biden einiges an Druckmitteln von Donald Trump "erben" wird. Dies auch bezüglich des Verhältnisses zu China sowie anderen Ländern und nicht nur gegenüber Europa und Deutschland. Dies von der Regierung von Joe Biden aufzugeben, wäre ungeschickt, so Evan Osnos.

 

Redaktion ad-hoc-news.de, Ever True Smile

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