Forschungsministerin BĂ€r will US-Wissenschaftler anlocken
15.05.2026 - 19:20:06 | dts-nachrichtenagentur.deBĂ€r machte klar, dass Deutschland auch aktiv um amerikanische Forscher werbe und verwies auf das "1.000-Köpfe-Plus-Programm". Mit diesem habe die Bundesregierung dafĂŒr gesorgt, dass internationale Wissenschaftler die Möglichkeit hĂ€tten, in Deutschland zu forschen.
Damit habe man auch schon US-Forscher fĂŒr Deutschland gewinnen können. "Wir haben von den tausend, die wir angepeilt haben, Stand jetzt sogar schon 300, auch aus den Vereinigten Staaten, weil Deutschland etwas hat, was fast kein anderes Land auf der Welt hat, nĂ€mlich im Grundgesetz die Wissenschaftsfreiheit fest verankert", so BĂ€r. Sie fĂŒgte hinzu: "Internationale Forscher sind bei uns sehr, sehr wohl willkommen."
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich unterdessen auf dem Katholischen Kirchentag kritisch zur Ausbildung in den USA geĂ€uĂert. Er wĂŒrde seinen Kindern "heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten, einfach weil sich dort plötzlich ein gesellschaftliches Klima entwickelt hat", so Merz. AuĂerdem hĂ€tten selbst die Bestausgebildeten in den USA Schwierigkeiten, einen Job zu finden.
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