Merz zweifelt an Putin-Selenskyj-Treffen
19.08.2025 - 01:47:02"Ein solcher Gipfel ist nur denkbar, wenn die Waffen schweigen. Ich habe diese Forderung heute noch einmal erneuert." AuĂerdem dĂŒrften der Ukraine keine Gebietsabtretungen aufgezwungen werden, forderte der Bundeskanzler. "Und wir haben sehr nachdrĂŒcklich die AnkĂŒndigung von PrĂ€sident Trump begrĂŒĂt, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu geben und sie mit den EuropĂ€ern zu koordinieren", sagte Merz. Der Kanzler war am Montag fĂŒr einen Ein-Tages-Trip nach Washington gereist, um an einem kurzfristig anberaumten Gipfel teilzunehmen, auf dem die Ergebnisse des Alaska-Treffens zwischen US-PrĂ€sident Trump und Russlands PrĂ€sident Putin aufgearbeitet wurden. Daran nahmen zwischen Trump und dem ukrainischen PrĂ€sidenten Selenskyj auch Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron, der finnische PrĂ€sident Alexander Stubb, Italiens MinisterprĂ€sidentin Giorgia Meloni, GroĂbritanniens Premier Keir Starmer, EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen und Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte teil. Stubb bestĂ€tigte nach dem Treffen in einem Interview auf CNN, dass die Planung eines direkten Treffens zwischen Putin Selenskyj und ein anschlieĂendes Dreiertreffen, an dem auch Trump teilnehmen soll, zentrales Thema des vierstĂŒndigen GesprĂ€chs in der groĂen Runde gewesen sei - neben der Erörterung möglicher "Sicherheitsgarantien". Trump hatte nach eigenen Angaben nach Abschluss der GesprĂ€che Putin angerufen und "mit den Vorbereitungen fĂŒr ein Treffen zwischen PrĂ€sident Putin und PrĂ€sident Selenskyj an einem noch zu bestimmenden Ort" begonnen. Dem Vernehmen nach soll dieses bereits innerhalb der nĂ€chsten zwei Wochen stattfinden.


