Richter lehnt Trumps Antrag auf Urteilsaufhebung ab
17.12.2024 - 06:48:13 | dts-nachrichtenagentur.deEs war das erste Mal, dass ein Ex-PrĂ€sident in einem Strafprozess fĂŒr schuldig erklĂ€rt wurde. Eine Bemessung des StrafmaĂes steht noch aus. Möglich wĂ€ren mehrere Jahre GefĂ€ngnis, wenngleich eine BewĂ€hrungsstrafe fĂŒr deutlich wahrscheinlicher gilt. In dem Verfahren könnte es noch zu zahlreichen weiteren Verzögerungen kommen. Der Richter muss beispielsweise noch ĂŒber einen Antrag von Trumps AnwĂ€lten entscheiden, in dem diese fordern, die Verurteilung mit der BegrĂŒndung aufzuheben, dass Trump inzwischen zum PrĂ€sidenten gewĂ€hlt wurde. Das Urteil gegen Trump stehen in Verbindung mit Schweigegeldzahlungen an Pornodarstellerin Stormy Daniels in Höhe von 130.000 Dollar. Trump war nicht fĂŒr die Zahlung an sich angeklagt, diese ist in den USA legal. Er soll dem Urteil zufolge jedoch die Zahlungen, die sein frĂŒherer Anwalt Michael Cohen fĂŒr ihn tĂ€tigte, als gewöhnliche Rechtskosten getarnt haben. In New York ist UnterlagenfĂ€lschung lediglich ein Vergehen - auĂer sie hat das Ziel, ein anderes Verbrechen zu verschleiern. Die Staatsanwaltschaft witterte hierbei eine Verschwörung zur UnterstĂŒtzung einer politischen Kampagne mit "ungesetzlichen Mitteln". Sie wirft Trump damit vor, wĂ€hrend der PrĂ€sidentschaftskampagne 2016 gegen das Wahlgesetz verstoĂen zu haben. Sein frĂŒherer Anwalt belastete den damaligen PrĂ€sidentschaftsbewerber in dem Prozess: Trump soll ihn beauftragt haben, Berichte ĂŒber seine AffĂ€ren zu stoppen. Der inzwischen wiedergewĂ€hlte Ex-PrĂ€sident selbst sagte in dem Prozess nicht aus. Seine Verteidigung versuchte, Cohen als LĂŒgner darzustellen.
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