AP: Republikaner holt Senatssitz von West Virginia
06.11.2024 - 01:41:02 | dpa.de
Der republikanische Kandidat Jim Justice hat einen der Senatssitze fĂŒr den Bundesstaat West Virginia gewonnen. Er setzte sich gegen den Demokraten Glenn Elliott durch, wie die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von WĂ€hlerbefragungen und ersten StimmauszĂ€hlungen meldete. Damit kommen die Republikaner ihrem Ziel einer Mehrheit im Senat ein entscheidendes StĂŒck nĂ€her.
Der Senatssitz in West Virginia war bislang vom ehemaligen Demokraten und nun parteilosen Joe Manchin besetzt, der sich entschieden hatte, nicht erneut anzutreten. Der Gewinn ist fĂŒr die Republikaner von besonderer Bedeutung, da sie je nach Ausgang der PrĂ€sidentschaftswahl unterschiedlich viele zusĂ€tzliche Sitze fĂŒr eine Mehrheit im Senat benötigen.
Derzeit haben die Demokraten eine knappe Mehrheit mit 51 Sitzen im Senat, wĂ€hrend die Republikaner 49 Sitze innehaben. Dabei werden die Demokraten von vier UnabhĂ€ngige unterstĂŒtzt. Insgesamt wurden 34 der 100 Senatssitze neu gewĂ€hlt, wobei elf dieser Rennen als besonders umkĂ€mpft galten.
Sollte Trump die PrĂ€sidentschaft gewinnen, wĂŒrde sein VizeprĂ€sident J.D. Vance im Senat das entscheidende Stimmrecht bei einem Patt haben, sodass den Republikanern nur ein zusĂ€tzlicher Sitz fĂŒr eine Mehrheit genĂŒgt. Bei einem Sieg von Demokratin Kamala Harris hingegen wĂŒrde ihr VizeprĂ€sident Tim Walz die Rolle des «Tie-Breakers» ĂŒbernehmen, wodurch die Republikaner zwei zusĂ€tzliche Sitze brĂ€uchten, um die Kontrolle zu erlangen.
Der 73-jĂ€hrige Justice ist seit 2017 als Gouverneur von West Virginia im Amt und ein UnterstĂŒtzer von Donald Trump. Bekannt wurde Justice auch fĂŒr seine englische Bulldogge namens Babydog, die ihn hĂ€ufig bei öffentlichen Auftritten begleitet.
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