Großbritannien, USA

König Charles will vor US-Kongress zu Zusammenhalt aufrufen

Veröffentlicht: 28.04.2026 um 10:49 Uhr, dpa.de

Der britische Monarch befindet sich in Washington auf schwieriger diplomatischer Mission. Seine Rede vor dem US-Kongress gilt als entscheidend. Was wird er sagen?

  • Am Montag empfing US-Präsident Donald Trump den britischen König in Washington.  - Bild: Alex Brandon/AP/dpa
    Am Montag empfing US-Präsident Donald Trump den britischen König in Washington. - Bild: Alex Brandon/AP/dpa
  • Charles spricht am heutigen Dienstag zum US-Kongress. - Bild: Suzanne Plunkett/PA Wire/dpa
    Charles spricht am heutigen Dienstag zum US-Kongress. - Bild: Suzanne Plunkett/PA Wire/dpa
Am Montag empfing US-Präsident Donald Trump den britischen König in Washington.  - Bild: Alex Brandon/AP/dpa Charles spricht am heutigen Dienstag zum US-Kongress. - Bild: Suzanne Plunkett/PA Wire/dpa

Bei seiner Rede vor dem US-Kongress wird König Charles III. vor dem Hintergrund der angespannten amerikanisch-britischen Beziehungen zum Zusammenhalt beider Länder aufrufen. Wie britische Medien schon vor der mit Spannung erwarteten Rede berichteten, wird er die amerikanisch-britische Verbindung als Geschichte der «Versöhnung und Erneuerung» bezeichnen. Zudem werde er in seiner für heute Nachmittag (Ortszeit) erwarteten Rede von «einer der bedeutendsten Allianzen der Menschheitsgeschichte» sprechen.

Charles ist erst der zweite Monarch nach seiner Mutter Queen Elizabeth II., der vor dem Kongress sprechen wird.

Trotz mancher Differenzen in der Vergangenheit hätten die gemeinsamen Traditionen der Verbündeten dazu geführt, dass «unsere beiden Länder immer wieder Wege gefunden haben, zusammenzukommen», heißt es den Berichten zufolge im Manuskript der Rede. Die Beziehungen in den Bereichen Verteidigung, Nachrichtendienste und Sicherheit würden «nicht in Jahren, sondern in Jahrzehnten gemessen».

Das Königspaar wurde am Montag von US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump zu dem mehrtägigen Staatsbesuch in Washington empfangen, der als diplomatischer Drahtseilakt gilt. Trump, der als großer Fan der britischen Royals gilt, hatte die britische Regierung zuletzt immer wieder unter anderem wegen der aus seiner Sicht fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg kritisiert. In London hofft man, dass der König das Verhältnis wieder in eine positive Richtung lenken kann.

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