Kreml lobt Trumps Vorstoà und bereitet GesprÀche vor
13.02.2025 - 12:28:10Der Kreml hat die Initiative von US-PrĂ€sident Donald Trump fĂŒr Verhandlungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine begrĂŒĂt. WĂ€hrend die VorgĂ€ngerregierung in Washington alles fĂŒr eine VerlĂ€ngerung des Kriegs getan habe, tue sie nun unter Trump alles, um ihn zu stoppen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. «Uns imponiert die Haltung der jetzigen Administration deutlich mehr und wir sind offen fĂŒr einen Dialog.»Â
Das Telefonat zwischen Trump und Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin am Mittwoch sei sehr wichtig gewesen, betonte Peskow. Seinen Worten nach wurde dabei ĂŒber die Möglichkeit einer friedlichen Lösung fĂŒr die Ukraine gesprochen, nicht aber ĂŒber Sanktionen. Der Westen hatte nach Beginn der russischen Invasion StrafmaĂnahmen gegen Moskau verhĂ€ngt, die dem Kreml die KriegsfĂŒhrung erschweren sollten. Im Telefonat wurde laut Peskow auch ĂŒber den Energiesektor gesprochen - eine SchlĂŒsselbranche fĂŒr Russland, die Trump mit Sanktionen bedrohte, sollte sich Russland weigern, zu verhandeln.
Nach Angaben Peskows bereitet Russland nun eine Verhandlungsdelegation vor. Konkrete Schritte wie etwa die Entsendung von US-UnterhĂ€ndlern nach Moskau wurden demnach bisher nicht vereinbart. Auch Diskussionen ĂŒber Ort und Zeit eines Treffens von Trump und Putin nannte Peskow verfrĂŒht.
Moskau sieht Europas Teilnahme skeptisch
Skeptisch Ă€uĂerte sich Putins Sprecher zu einer Beteiligung Europas an den Verhandlungen. Die Erfahrung des Minsker Abkommens werde bei den anstehenden GesprĂ€chen berĂŒcksichtigt, sagte er. Das Minsker Abkommen sah eine friedliche Beilegung des Konflikts zwischen der ukrainischen Regierung und den von Moskau unterstĂŒtzten Separatisten im Donbass vor. Nach Lesart des Kremls scheiterte das Abkommen daran, dass die als Vermittler tĂ€tigen LĂ€nder Deutschland und Frankreich Kiew nicht zur Umsetzung der Vereinbarung anhielten.


