Weber verlangt konsequentes Vorgehen gegen X
14.01.2025 - 00:00:00
"Wir haben in der EU mit dem DSA-Gesetz ein scharfes Schwert, jetzt ist es aber auch an der Zeit, dass die EU-Kommission das Gesetz konsequent durchsetzt", sagte der Europapolitiker dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Wir sind nicht der Wilde Westen, wo alles erlaubt ist, und wir sind auch nicht der chinesische Staat, der alles ĂŒberwacht. Wer in Europa Geld verdienen will, muss sich an europĂ€isches Recht halten."
Scharfe Kritik ĂŒbte Weber daran, dass Elon Musk mit seiner Plattform extrem rechte Positionen verstĂ€rke.
"Musk kann natĂŒrlich seine Meinung sagen, aber er darf seine Plattform X nicht mit einem AfD-freundlichen Algorithmus betreiben, Hass und Hetze verstĂ€rken oder LĂŒgen verbreiten - das ist nach europĂ€ischem Recht nicht zulĂ€ssig, und hier muss Europa seine Grundprinzipien verteidigen", so Weber. Dass Musk ein populĂ€rer StimmungsfĂ€nger fĂŒr die AfD im deutschen Wahlkampf ist, bezweifelt Weber auch nach dem Livestream mit AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel. "Vielmehr zeigt es das wahre Gesicht der AfD, der es um Krawall, aber ihr nicht darum geht, die SouverĂ€nitĂ€t Deutschlands zu stĂ€rken", so der CSU-Politiker.


