HauchdĂŒnner, Vorsprung

HauchdĂŒnner Vorsprung fĂŒr Trzaskowski bei Wahl in Polen

19.05.2025 - 10:28:42

Der proeuropĂ€ische Kandidat entscheidet die erste Runde der PrĂ€sidentenwahl fĂŒr sich. Doch sein konservativer Rivale liegt direkt hinter ihm - und kann in der Stichwahl auf die Rechtsextremen zĂ€hlen.

  • Der liberalkonservative Rafal Trzaskowski gewinnt die erste Runde der PrĂ€sidentenwahl mit hauchdĂŒnnem Vorsprung. Nun muss er in die Stichwahl.  - Foto: Marek Antoni Iwanczuk/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

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  • Karol Nawrocki von der nationalkonservativen PiS landete in der ersten Runde von Polens PrĂ€sidentenwahl auf dem zweiten Platz. In der Stichwahl wird er gegen Trzaskowski antreten. (Foto aktuell) - Foto: Wojciech Strozyk/AP/dpa

    Wojciech Strozyk/AP/dpa

Der liberalkonservative Rafal Trzaskowski gewinnt die erste Runde der PrĂ€sidentenwahl mit hauchdĂŒnnem Vorsprung. Nun muss er in die Stichwahl.  - Foto: Marek Antoni Iwanczuk/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpaKarol Nawrocki von der nationalkonservativen PiS landete in der ersten Runde von Polens PrĂ€sidentenwahl auf dem zweiten Platz. In der Stichwahl wird er gegen Trzaskowski antreten. (Foto aktuell) - Foto: Wojciech Strozyk/AP/dpa

Der liberalkonservative Kandidat Rafal Trzaskowski aus dem Regierungslager von Donald Tusk hat die erste Runde der PrĂ€sidentenwahl in Polen mit hauchdĂŒnnem Vorsprung fĂŒr sich entschieden. Er muss aber in einer Stichwahl gegen Karol Nawrocki von der nationalkonservativen PiS antreten, der dicht hinter ihm liegt.

Auf Trzaskowski entfielen 31,36 Prozent der Stimmen, wie das Endergebnis der Wahlkommission zeigt. Nawrocki erhielt 29,54 Prozent. Die zweite Wahlrunde ist fĂŒr den 1. Juni angesetzt. Dabei wird es vor allem darauf ankommen, wem die WĂ€hler der in der ersten Runde ausgeschiedenen rechtsextremen Kandidaten Slawomir Mentzen und Grzegorz Braun ihre Stimme geben. 

Beide Politiker verbuchten ĂŒberraschten hohe Ergebnisse: Mentzen landete mit 14,81 Prozent der Stimmen auf dem dritten Platz, der offen antisemitisch agierende Braun wurde mit 6,34 Prozent Vierter.

@ dpa.de