Witkoff: Moskau setzt sich weiter fĂŒr Frieden in Ukraine ein
22.12.2025 - 01:38:56Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat sich nach Verhandlungen in Miami ĂŒber ein Ende des Ukraine-Kriegs zufrieden ĂŒber seine GesprĂ€che mit der russischen Delegation gezeigt. Moskau setze sich weiterhin fĂŒr eine Friedenslösung ein, schrieb Witkoff auf der Plattform X. «Russland schĂ€tzt die BemĂŒhungen und die UnterstĂŒtzung der Vereinigten Staaten zur Lösung des Ukraine-Konflikts und zur Wiederherstellung der globalen Sicherheit sehr», schrieb Witkoff weiter.Â
Die GesprĂ€che mit dem russischen UnterhĂ€ndler Kirill Dmitrijew seien «produktiv und konstruktiv» gewesen. Ăber Russland, das seinen Nachbarn vor fast vier Jahren auf Befehl von Kremlchef Wladimir Putin angegriffen hat, schrieb Witkoff: «Russland bleibt dem Ziel, einen Frieden in der Ukraine zu erreichen, weiter vollends verpflichtet.» NĂ€here Angaben zum Inhalt der GesprĂ€che oder zu Ergebnissen machte er nicht. Dmitrijew teilte Witkoffs Post seinerseits auf X.Â
«NÀchstes Mal in Moskau»
SpĂ€ter postete der russische UnterhĂ€ndler eine weitere Nachricht mit einem Selfie vor einer Strandkulisse: «Danke, Miami. NĂ€chstes Mal: Moskau.» Auf dem Foto trĂ€gt Dmitrijew ein T-Shirt mit der Aufschrift: «Next time in Moscow» (NĂ€chstes Mal in Moskau). Diesen Satz hatte Putin im August bei seinem Gipfeltreffen mit US-PrĂ€sident Donald Trump in Alaska zu dessen offenkundigem Erstaunen gesagt. Trump hatte damals geantwortet: «Das ist interessant. Das wird mir wohl etwas Ărger einbringen». Dennoch fĂŒgte er hinzu: «Ich könnte mir vorstellen, dass das passiert.» Witkoff war schon öfter zu Verhandlungen in Russland und hat sich mehrfach mit Putin getroffen.Â
In Miami im US-Bundesstaat Florida hatten sich am Wochenende eine russische sowie eine ukrainische Delegation separat mit UnterhĂ€ndlern der USA zu GesprĂ€chen ĂŒber ein Ende russischen Angriffskriegs getroffen. Witkoff hatte sich zuvor Ă€hnlich positiv ĂŒber seine GesprĂ€che mit der ukrainischen Seite gezeigt.Â
Ein direktes Treffen der beiden Kriegsparteien, Russland und Ukraine, gab es zumindest nach offiziellen Angaben nicht.


