Abschiedrede: Biden fĂŒrchtet Bildung einer neuen Oligarchie
16.01.2025 - 07:38:40Die Reichen seien nicht bestraft worden, sondern nur dazu verpflichtet, sich an die Regeln zu halten, die fĂŒr alle anderen galten. Heute mĂŒsse man Schwarzgeld, das versteckt hinter vielen Wahlkampfspenden stĂŒnde, aus der Politik heraushalten. FĂŒr das Supreme Court mahnte er Reformen wie etwa eine Amtszeitbegrenzung an. Mitgliedern des Kongresses mĂŒsse der Aktienhandel verboten sein, solange sie dem Kongress angehören, erklĂ€rte der scheidende PrĂ€sident. "Wir mĂŒssen die Verfassung Ă€ndern, um klarzustellen, dass kein PrĂ€sident, keine PrĂ€sidentin immun ist gegen Verbrechen, die er oder sie wĂ€hrend seiner oder ihrer Amtszeit begeht", forderte er angesichts einer Entscheidung des Gerichts zur ImmunitĂ€t seines VorgĂ€ngers und Nachfolgers, Donald Trump. Als einen seiner gröĂten Erfolge hob Biden seine Klimapolitik hervor. "Noch nie war die existenzielle Bedrohung durch den Klimawandel so deutlich wie heute. Schauen Sie sich nur das ganze Land an, von Kalifornien bis North Carolina", sagte er. "Deshalb habe ich das bedeutendste Gesetz fĂŒr Klima und saubere Energie in der Geschichte der Welt unterzeichnet." Der Rest der Welt versuche jetzt, es zu kopieren. "Es funktioniert, schafft ArbeitsplĂ€tze und Zukunftsindustrien", sagte der Politiker der Demokraten. "Jetzt haben wir bewiesen, dass wir uns nicht zwischen Umweltschutz und Wirtschaftswachstum entscheiden mĂŒssen. Wir tun beides." MĂ€chtige KrĂ€fte versuchten nun, die Schritte zu beseitigen, die man zur BewĂ€ltigung der Klimakrise unternommen haben, um ihre eigenen Macht- und Profitinteressen zu bedienen. "Wir dĂŒrfen uns nicht dazu drĂ€ngen lassen, die Zukunft zu opfern, die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder", sagte der scheidende US-PrĂ€sident. "Wissen Sie, es wird einige Zeit dauern, bis sich die Auswirkungen unseres gemeinsamen Handelns voll bemerkbar machen. Aber die Saat ist gepflanzt, und sie wird wachsen und ĂŒber Jahrzehnte hinweg blĂŒhen."


