Laschet, Trumps

Laschet lobt Trumps Verhandlungen und kritisiert Vorgehen Europas

17.08.2025 - 05:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Vorsitzende des AuswÀrtigen Ausschuss im Bundestag, Armin Laschet, hat die Verhandlungen zwischen US-PrÀsident Donald Trump und Russlands PrÀsident Wladimir Putin in Alaska gelobt.

Armin Laschet (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Armin Laschet (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Gut ist, dass Dynamik in die Diplomatie gekommen ist", sagte Laschet dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). Ihn störe die einseitige Skepsis und Kritik, die es von europĂ€ischer Seite an dem Treffen gebe. "In frĂŒheren Zeiten freuten wir uns eher, wenn sich der russische und der amerikanische PrĂ€sident verstanden. Das waren Signale fĂŒr Entspannung", sagte der CDU-Politiker.

Es sei eine FehleinschĂ€tzung, dass Putin durch das Treffen mit Trump auf der WeltbĂŒhne zurĂŒck sei. Russland habe in den vergangenen Jahren mit zahlreichen LĂ€ndern stabile Beziehungen gepflegt. "Putin oder Lawrow waren ĂŒberall prĂ€sent, nur nicht in Europa." Der frĂŒhere MinisterprĂ€sident von Nordrhein-Westfalen kritisierte stattdessen die europĂ€ische Ukraine-Politik der vergangenen Jahre. "Europa hat in den vergangenen Jahren viel Rhetorik aufgewendet, aber wenig Substanz", sagte Laschet. Es sei das eigene Verschulden der EuropĂ€er, dass sie nicht am Verhandlungstisch sitzen wĂŒrden. In der Amtszeit von US-PrĂ€sident Joe Biden habe man nur auf eine militĂ€rische Lösung gesetzt. "Es ist schon eigenartig, wenn sich die EuropĂ€er jetzt beschweren, dass sie nicht am Tisch saßen, wenn sie davor nie zu GesprĂ€chen bereit waren", sagte Laschet. Bei den Verhandlungen werde die Ukraine wohl auch Territorium abgeben mĂŒssen, rĂ€umte Laschet ein: "Jeder weiß, dass am Ende auch ĂŒber die besetzten Gebiete gesprochen wird, aber niemand wagt es, das auszusprechen", sagte der CDU-Politiker. Und weiter: "Entscheidend ist aber, dass wir eine Annexion auf keinen Fall de jure völkerrechtlich anerkennen. Sonst hĂ€tte sich der Krieg gelohnt. Das ist nicht akzeptabel."

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