Die Bundesregierung hÀlt an einem Engagement in Mali fest
26.08.2020 - 19:18:30 | ad-hoc-news.de
In einem fĂŒr die Staatsministerin Michelle MĂŒntefering durch das AuswĂ€rtige Amt erstellten Dokumentes heiĂt es, dass ein kompletter Abbruch des Engagements keine Option sein wĂŒrde. Dies berichtet das "Handelsblatt" in der Ausgabe am Donnerstag.
Wenn Deutschland die Zusammenarbeit aufkĂŒndigen wĂŒrde, hĂ€tten weder die europĂ€ischen noch die afrikanischen Partner dafĂŒr VerstĂ€ndnis. FĂŒr die lokale Bevölkerung sowie fĂŒr die StabilitĂ€t von ganz Westafrika und mittelbar auch fĂŒr Europa stelle die Gefahr durch Terrorismus, welche zu den sozialen Problemen und den ethnischen Spannungen hinzukommen wĂŒrde, eine groĂe Bedrohung dar. GemÀà dem AuswĂ€rtigen Amt wĂŒrden die Meldungen aus Mali zu groĂer Sorge Anlass geben.
In einer Sondersitzung vom auswĂ€rtigen Ausschuss am Mittwoch hat Michelle MĂŒntefering die Haltung von der Regierung in Bezug auf die Ereignisse in Mali erlĂ€utert. Dort ist es vergangene Woche zu einem Putsch durch das MilitĂ€r gekommen. Wie das AuswĂ€rtige Amt anmerkt, hat der StaatsprĂ€sident Ibrahim Boubacar Keita seinen RĂŒcktritt vermutlich unter Zwang erklĂ€rt. Das Land wird nun von einem MilitĂ€rrat regiert. Im Putsch sieht die Bundesregierung eine Reaktion auf eine "tief sitzende Malaise", welche durch das "dysfunktionale Machterhaltungssystem von Keita", Reformstau sowie Korruption gespeist wĂŒrde. Eine weitere Motivation der Putschisten sei der Frust ĂŒber die ausbleibenden Zahlungen des Soldes.
In Mali, wo derzeit ungefĂ€hr 900 deutsche Soldaten stationiert sind, beteiligt sich die Bundeswehr an einem Einsatz zur Stabilisierung von den vereinten Nationen und engagiert sich in einer Ausbildungsmission, welche von der EuropĂ€ischen Union gefĂŒhrt wird.
Das AuswĂ€rtige Amt schreibt, dass die Sicherheit von den EinsatzkrĂ€ften nicht unmittelbar betroffen sei und rĂ€umt gleichzeitig ein, dass natĂŒrlich nicht mit einem einfachen "weiter so" fortgefahren werden könne. FĂŒr eine Zusammenarbeit mit dem Rat des MilitĂ€rs mĂŒsste die EuropĂ€ische Union klare Kriterien entwickeln. Nach eigenen Angaben liegen der Bundesregierung keine Kenntnisse darĂŒber vor, ob vereinzelte Putschisten das Ausbildungsprogramm von der Bundeswehr durchlaufen hĂ€tten. Als Transitland hat Mali fĂŒr FlĂŒchtlinge eine besondere Bedeutung. Der WĂŒstenstaat dient auĂerdem islamistischen Terroristen als RĂŒckzugsgebiet. Das AuswĂ€rtige Amt bilanziert, dass ein fortdauernder Konflikt in der Innenpolitik oder ein dauerhaftes "Machtvakuum" fĂŒr die Interessen in Bezug auf Sicherheit und StabilitĂ€t in dieser Lage Ă€uĂerst negativ wĂ€re.
Wenn Deutschland die Zusammenarbeit aufkĂŒndigen wĂŒrde, hĂ€tten weder die europĂ€ischen noch die afrikanischen Partner dafĂŒr VerstĂ€ndnis. FĂŒr die lokale Bevölkerung sowie fĂŒr die StabilitĂ€t von ganz Westafrika und mittelbar auch fĂŒr Europa stelle die Gefahr durch Terrorismus, welche zu den sozialen Problemen und den ethnischen Spannungen hinzukommen wĂŒrde, eine groĂe Bedrohung dar. GemÀà dem AuswĂ€rtigen Amt wĂŒrden die Meldungen aus Mali zu groĂer Sorge Anlass geben.
In einer Sondersitzung vom auswĂ€rtigen Ausschuss am Mittwoch hat Michelle MĂŒntefering die Haltung von der Regierung in Bezug auf die Ereignisse in Mali erlĂ€utert. Dort ist es vergangene Woche zu einem Putsch durch das MilitĂ€r gekommen. Wie das AuswĂ€rtige Amt anmerkt, hat der StaatsprĂ€sident Ibrahim Boubacar Keita seinen RĂŒcktritt vermutlich unter Zwang erklĂ€rt. Das Land wird nun von einem MilitĂ€rrat regiert. Im Putsch sieht die Bundesregierung eine Reaktion auf eine "tief sitzende Malaise", welche durch das "dysfunktionale Machterhaltungssystem von Keita", Reformstau sowie Korruption gespeist wĂŒrde. Eine weitere Motivation der Putschisten sei der Frust ĂŒber die ausbleibenden Zahlungen des Soldes.
In Mali, wo derzeit ungefĂ€hr 900 deutsche Soldaten stationiert sind, beteiligt sich die Bundeswehr an einem Einsatz zur Stabilisierung von den vereinten Nationen und engagiert sich in einer Ausbildungsmission, welche von der EuropĂ€ischen Union gefĂŒhrt wird.
Das AuswĂ€rtige Amt schreibt, dass die Sicherheit von den EinsatzkrĂ€ften nicht unmittelbar betroffen sei und rĂ€umt gleichzeitig ein, dass natĂŒrlich nicht mit einem einfachen "weiter so" fortgefahren werden könne. FĂŒr eine Zusammenarbeit mit dem Rat des MilitĂ€rs mĂŒsste die EuropĂ€ische Union klare Kriterien entwickeln. Nach eigenen Angaben liegen der Bundesregierung keine Kenntnisse darĂŒber vor, ob vereinzelte Putschisten das Ausbildungsprogramm von der Bundeswehr durchlaufen hĂ€tten. Als Transitland hat Mali fĂŒr FlĂŒchtlinge eine besondere Bedeutung. Der WĂŒstenstaat dient auĂerdem islamistischen Terroristen als RĂŒckzugsgebiet. Das AuswĂ€rtige Amt bilanziert, dass ein fortdauernder Konflikt in der Innenpolitik oder ein dauerhaftes "Machtvakuum" fĂŒr die Interessen in Bezug auf Sicherheit und StabilitĂ€t in dieser Lage Ă€uĂerst negativ wĂ€re.
Redaktion ad-hoc-news.de, Ever True Smile
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