DIHK warnt vor mehr Protektionismus nach US-PrÀsidentschaftswahl
24.07.2024 - 02:00:00"Umso mehr gilt es, Handelskonflikte nachhaltig abzubauen und die Handels- und Investitionsbeziehungen weiter zu verbessern. DafĂŒr ist etwa der Handels- und Technologierat (TTC) zwischen den USA und der EU ein wichtiges Dialogforum", sagte der AuĂenhandelsexperte. Die USA blieben auch kĂŒnftig ein wichtiger Handelspartner fĂŒr die deutsche Wirtschaft, unabhĂ€ngig vom Ausgang der Wahl. "Die Vereinigten Staaten sind seit 2015 der wichtigste Exportmarkt fĂŒr die deutsche Wirtschaft und seit diesem Jahr auch unser wichtigster Handelspartner weltweit. Es bestehen enge wirtschaftliche Beziehungen zwischen den beiden LĂ€ndern, insbesondere durch die enormen Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in den Staaten. Die deutschen Unternehmen wissen insbesondere die GröĂe des Marktes und die stabilen wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen zu schĂ€tzen - so die Ergebnisse des jĂŒngsten AHK World Business Outlook. Zudem lĂ€uft die Konjunktur in den USA aktuell deutlich robuster als in vielen anderen wichtigen AbsatzmĂ€rkten der deutschen Wirtschaft, wie beispielsweise den LĂ€ndern in der EU oder in China. Von der StĂ€rke und AttraktivitĂ€t der US-Wirtschaft profitieren letztlich auch deutsche Exporte", sagte Treier.


