Medien, Tötung

Medien: Tötung Sinwars eher zufÀllig

17.10.2024 - 20:30:58

Die israelische Armee hatte seit einem Jahr versucht, Sinwars Versteck zu finden und ihn gezielt zu töten. Nun ging er dem MilitÀr offenbar eher durch Zufall ins Netz.

Der Hamas-Chef Jihia al-Sinwar wurde nach Medienberichten bei einem eher zufĂ€lligen Zusammenstoß mit israelischen Soldaten getötet. Die StreitkrĂ€fte seien am Mittwoch bei einem Einsatz in der Stadt Rafah im sĂŒdlichen Gazastreifen unterwegs gewesen, berichteten verschiedene israelische Medien. 

Es sei zu einer Konfrontation mit Sinwar und zwei weiteren bewaffneten PalĂ€stinensern gekommen. Erst nach seiner Tötung sei den Soldaten die Ähnlichkeit mit dem Hamas-Chef aufgefallen. Die getöteten MĂ€nner hĂ€tten große Mengen an Bargeld und gefĂ€lschte PĂ€sse bei sich gehabt. Sinwar habe eine Weste mit Handgranaten getragen. 

Die israelische Armee bestĂ€tigte, Soldaten der 828. Brigade (Bislach) hĂ€tten drei Terroristen im SĂŒden des Gazastreifens getötet. Sie seien in den vergangenen Wochen verstĂ€rkt im sĂŒdlichen Teil des KĂŒstenstreifens im Einsatz gewesen, weil Geheimdienstinformationen darauf hingewiesen hĂ€tten, dass sich dort ranghohe Hamas-Mitglieder versteckt halten könnten.

@ dpa.de