Hisbollah, Raketen

Hisbollah feuert rund 200 Raketen auf Nordisrael

04.07.2024 - 13:47:36 | dpa.de

Die Lage zwischen der Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel spitzt sich immer weiter zu. Nach der Tötung eines hochrangigen Kommandeurs feuert die Schiitenmiliz viele Geschosse auf Ziele in Israel.

Als Reaktion auf die Tötung einer ihrer hochrangigen Kommandeuere feuert die Hisbollah 200 Raketen auf den Norden Israels. (Archivbild) - Foto: Ayal Margolin/XinHua/dpa

Als Reaktion auf die Tötung eines hochrangigen Kommandeurs hat die Hisbollah im Libanon nach eigenen Angaben mehr als 200 Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. Außerdem seien Drohnen auf mehrere israelische Ziele abgeschossen worden. 

Israels Armee bestÀtigte dies. Demnach wurden rund 200 Geschosse und mehr als 20 Drohnen identifiziert, die auf israelisches Gebiet gedrungen seien. Das MilitÀr greife im Gegenzug die Abschussorte im Libanon an. 

Von Israels Armee hieß es weiter, einige der Geschosse seien abgefangen worden. In verschiedenen Regionen sei wegen einschlagender Granatsplitter und Drohnen Feuer ausgebrochen. Im Norden des Landes heulten vielfach Sirenen.

Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtet zudem, dass bei einem israelischen Angriff in Hula im SĂŒdlibanon eine Person getötet worden sei. Zudem wurde laut NNA eine Frau bei einem weiteren Angriff verletzt. 

Die Hisbollah bestĂ€tigte den Tod eines ihrer Mitglieder. Der Mann stammte demnach aus Hula. Wie, wo und wann der KĂ€mpfer ums Leben kam, fĂŒhrte die Miliz nicht nĂ€her aus. 

Israels Armee teilte mit, sie habe «militÀrische GebÀude der Hisbollah» unter anderem in Hula aus der Luft angegriffen.

Das israelische MilitĂ€r hatte nach eigenen Angaben am Mittwoch einen hochrangigen Kommandeur der Hisbollah im Libanon getötet. Israel und die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah liefern sich seit Beginn des Gaza-Kriegs nahezu tĂ€glich Gefechte. Zuletzt nahm deren IntensitĂ€t deutlich zu. Auf beiden Seiten gab es Tote. Es wird befĂŒrchtet, dass sich der Konflikt auf die Region ausweiten könnte. 

Israel verlangt, dass sich die Hisbollah hinter den 30 Kilometer von der Grenze entfernten Litani-Fluss zurĂŒckzieht - so wie es eine UN-Resolution vorsieht. Die vom Iran unterstĂŒtzte Miliz will mit ihrem Beschuss wiederum erst aufhören, wenn es einen Waffenstillstand im Gazastreifen gibt.

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