Schah-Sohn Pahlavi drÀngt USA zum Eingreifen im Iran
13.01.2026 - 02:42:10 | dpa.de
Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestĂŒrzten Schahs, setzt angesichts der Massenproteste im Iran auf ein baldiges Eingreifen der USA. «Es mĂŒssen MaĂnahmen ergriffen werden», sagte Pahlavi in einem Interview mit dem US-Sender CBS News. «Der beste Weg, um sicherzustellen, dass weniger Menschen im Iran getötet werden, ist ein frĂŒhzeitiges Eingreifen, damit dieses Regime endlich zusammenbricht und all die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, ein Ende finden», sagte er.
Pahlavi sagte, er habe mit der Regierung von US-PrĂ€sident Donald Trump kommuniziert, gab jedoch keine Einzelheiten preis. Trump hatte zuvor gesagt, dass die USA die Lage im Iran sehr ernst nĂ€hmen. «Das MilitĂ€r befasst sich damit, und wir prĂŒfen einige sehr drastische Optionen. Wir werden eine Entscheidung treffen», sagte er und fĂŒgte hinzu, dass er stĂŒndlich Berichte ĂŒber die Entwicklung im Land bekomme.Â
Pahlavi: Dieses Regime muss verschwindenÂ
Pahlavi sagte bei CBS News, die StaatsfĂŒhrung der Islamischen Republik in Teheran versuche, die Welt «auszutricksen», indem sie vorgebe, bereit zu sein, ĂŒber einen Ausweg aus den Unruhen zu verhandeln. Der entscheidende Wendepunkt wĂ€re es, «wenn dieses Regime erkennen wĂŒrde, dass es sich nicht mehr auf eine fortgesetzte UnterdrĂŒckungskampagne verlassen kann, ohne dass die Welt darauf reagiert», sagte Pahlavi.Â
Auf die Frage, ob er Trump dazu drĂ€nge, einen Regimewechsel einzuleiten, antwortete er, Trump sei solidarisch mit den Menschen im Iran, was bedeute, dass Trump letztlich deren Forderungen unterstĂŒtze. «Und deren Forderung ist, dass dieses Regime verschwinden muss», fĂŒgte Pahlavi hinzu.Â
Der von seinem autoritÀr regierenden Vater, dem Schah von Persien, einst zum Kronprinzen ernannte Pahlavi lebt seit Jahrzehnten in den USA im Exil.
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