Frankreich, Wahl

Frankreichs Ex-Premier Attal kandidiert als PrÀsident

22.05.2026 - 15:32:55 | dpa.de

Die PrĂ€sidentenwahl in Frankreich 2027 rĂŒckt nĂ€her. Nun bringt sich ein weiterer ehemaliger Regierungschef offiziell ins Spiel.

Gabriel Attal will dem französischen PrÀsidenten Emmanuel Macron in seinem Amt nachfolgen. (Archivbild) - Foto: Aurelien Morissard/XinHua/dpa
Gabriel Attal will dem französischen PrÀsidenten Emmanuel Macron in seinem Amt nachfolgen. (Archivbild) - Foto: Aurelien Morissard/XinHua/dpa

Der frĂŒhere französische Premierminister Gabriel Attal tritt als Kandidat bei den 2027 anstehenden PrĂ€sidentschaftswahlen in Frankreich an. Weil er Frankreich und die Franzosen «zutiefst liebe», habe er sich entschieden, fĂŒr das Amt des PrĂ€sidenten zu kandidieren, verkĂŒndete der 37-JĂ€hrige nach einer BĂŒrgerdebatte in der kleinen sĂŒdfranzösischen Gemeinde Mur-de-Barrez.

Attal war von Januar bis September 2024 französischer Regierungschef, der bis dahin jĂŒngste des Landes. Mittlerweile ist er Fraktions- und Parteichef der liberalen Renaissance. Die Partei wurde ursprĂŒnglich von PrĂ€sident Emmanuel Macron gegrĂŒndet. Attal gilt als jĂŒngere Version von Macron, von dem er sich allerdings inzwischen distanziert und Entscheidungen offen kritisiert. Bei der AnkĂŒndigung seiner Kandidatur kritisierte er, dass den Franzosen «morgens, mittags und abends» erklĂ€rt wĂŒrde, dass alles schlechter werden solle. «Wir können bessere Leben fĂŒhren - vorausgesetzt, wir geben uns die Mittel dazu», so Attal.

Neben Attal bewirbt sich ein zweiter ehemaliger Premier aus dem Mitte-rechts-Lager um die Nachfolge im höchsten Staatsamt: der 55-jĂ€hrige Édouard Philippe, der 2017 der erste Premier unter dem damals neuen Staatschef Macron war. Er positioniert sich als besonnener Mitte-Mann.

Bei der PrĂ€sidentschaftswahl im kommenden Jahr kann Staatschef Macron nicht erneut antreten. Am meisten Zuspruch fĂŒr eine Kandidatur erhalten in Umfragen die rechtsnationale Marine Le Pen und ihr politischer Ziehsohn Jordan Bardella. Wegen eines Prozesses um mutmaßlich veruntreute EU-Gelder ist noch nicht klar, ob Le Pen im kommenden Jahr kandidieren kann.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | ausland | 69401984 |