Chinas Staatschef Xi empfÀngt US-PrÀsident Trump
14.05.2026 - 04:28:04 | dpa.deChinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat US-PrĂ€sident Donald Trump in Peking mit militĂ€rischen Ehren empfangen. Wie im Fernsehen zu sehen war, schĂŒttelten sich beide zur BegrĂŒĂung lĂ€nger die Hand. Trump tauschte dabei an der GroĂen Halle des Volkes im Herzen der chinesischen Hauptstadt einige Worte mit Xi aus.Â
Im Anschluss begrĂŒĂten beide die Regierungsvertreter der jeweils anderen Seite. Sie schritten bei der BegrĂŒĂungszeremonie auch eine MilitĂ€rformation ab. Trump applaudierte zudem Kindern, die jubelnd kleine US-Flaggen und Blumen in die Höhen streckten.Â
Vor Ort waren auch Unternehmensvertreter wie Apple-Chef Tim Cook und Tesla-GrĂŒnder Elon Musk sowie Regierungsmitglieder, darunter Finanzminister Scott Bessent und AuĂenminister Marco Rubio.Â
Themen Handelsbeziehungen, Taiwan und Iran
Trump und Xi hatten sich zuletzt Ende Oktober im Vorfeld eines Gipfeltreffens in SĂŒdkorea getroffen und dort eine Pause im laufenden Zollstreit vereinbart. Handelsfragen dĂŒrften auch bei ihren heutigen GesprĂ€chen wieder Thema sein.Â
China dĂŒrfte zudem den US-RĂŒckhalt fĂŒr die unabhĂ€ngige und demokratisch regierte Inselrepublik Taiwan kritisieren, die sich Peking einverleiben will. Den USA dĂŒrfte wiederum Chinas UnterstĂŒtzung fĂŒr den Iran und der mögliche Einfluss Pekings auf Teheran ein wichtiges Anliegen sein.
Staatsagentur mahnt stabile Beziehungen anÂ
Kurz vor dem Auftakt des Treffens mahnte Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua stabile Beziehungen an. In einem Kommentar hieĂ es, die Beziehungen zwischen China und den USA seien «zu wichtig, um zu scheitern». Bei groĂen internationalen Fragen - von Handel und FinanzmĂ€rkten bis zu Klima und KĂŒnstlicher Intelligenz - komme es auf die Abstimmung zwischen Peking und Washington an.Â
Ein Treffen werde nicht alle Probleme lösen, schrieb Xinhua, die als Sprachrohr der Kommunistischen Partei gilt. Es könne aber helfen, die Kommunikation zu stÀrken und Vertrauen wieder aufzubauen.
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