Kiew, Tote

Kiew: Tote und Verletzte nach Bombeneinschlag in Sudscha

01.02.2025 - 22:15:02 | dpa.de

Die Stadt Sudscha im russischen Gebiet Kursk ist seit fast einem halben Jahr unter ukrainischer Kontrolle. Nun soll eine als Notunterkunft genutzte Schule von einer Bombe getroffen worden sein.

Die russische Stadt Sudscha im Gebiet Kursk wird seit fast sechs Monaten von ukrainischen Soldaten kontrolliert. (Archivbild) - Foto: Uncredited/AP/dpa
Die russische Stadt Sudscha im Gebiet Kursk wird seit fast sechs Monaten von ukrainischen Soldaten kontrolliert. (Archivbild) - Foto: Uncredited/AP/dpa

In der von Kiews Truppen kontrollierten Stadt Sudscha im russischen Gebiet Kursk sollen nach ukrainischen Angaben beim Einschlag einer Gleitbombe in einem GebÀude mindestens vier Menschen getötet worden sein. Vier weitere seien verletzt worden, der Zustand von weiteren 84 Bewohnern der als Notunterkunft genutzten Schule sei befriedigend, teilte der ukrainische Generalstab am Abend in Kiew bei Facebook mit.

Die ukrainischen Truppen waren Anfang August im russischen Gebiet Kursk einmarschiert und kontrollieren dort seither Dutzende Ortschaften, darunter Sudscha. 

Zuvor hatte der Sprecher der ukrainischen MilitĂ€rkommandantur, Olexij Dmytraschkowskyj, von 95 VerschĂŒtteten gesprochen. Es handele sich um viele Ă€ltere Menschen. Laut ukrainischem Generalstab gehen die Arbeiten an dem GebĂ€ude weiter. Diejenigen, die weitere medizinische Hilfe brĂ€uchten, wĂŒrden auf benachbartes ukrainisches Gebiet gebracht.

Nach ukrainischen Angaben soll eine russische Gleitbombe auf das GebĂ€ude gefallen sein, in dem Ortsbewohner untergebracht waren. Das russische Verteidigungsministerium wies die Darstellung aus Kiew zurĂŒck und erklĂ€rte, die ukrainischen StreitkrĂ€fte hĂ€tten vom benachbarten Sumy aus mit Raketen zielgerichtet auf Sudscha geschossen. Das GebĂ€ude sei von einer ukrainischen Rakete getroffen worden. Moskau warf Kiew ein «Kriegsverbrechen» vor.

Die Angaben der Kriegsparteien sind nicht von unabhĂ€ngiger Seite ĂŒberprĂŒfbar.

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