Grönland: GrĂŒne offen fĂŒr mögliche internationale MilitĂ€rprĂ€senz
13.01.2026 - 00:00:00"Was auch immer die USA militĂ€risch brauchen, haben sie durch die Zusammenarbeit mit dem treuen Nato-Mitglied DĂ€nemark, das immer wieder Bereitschaft dazu erklĂ€rt hat", so die GrĂŒnen-Fraktionsvizechefin. "NatĂŒrlich kann fĂŒr die transatlantischen Sicherheitsinteressen auch die PrĂ€senz von MilitĂ€r eine Rolle spielen. Die Voraussetzung ist, dass jedes Engagement auch von DĂ€nemark gewĂŒnscht ist. Eine solche PrĂ€senz und möglicherweise auch Zusammenarbeit könnten dazu beitragen, dass dieser derart unnötig eskalierte Konflikt wieder auf den Boden der Tatsachen zurĂŒckkehrt und Donald Trump von seinen PlĂ€nen Abstand nimmt", sagte Brugger.
Zugleich mahnte sie: "Sie sollte aber eingebettet sein in einen Mix aus kluger Diplomatie und auch hartem Gegendruck. So könnte zum Beispiel bei weiterer Eskalation der Zoll-Deal oder die bereits vereinbarte Abnahme von LNG-Gas aufgekĂŒndigt werden", sagte Brugger. Am Vorgehen der Bundesregierung ĂŒbte sie scharfe Kritik: "Die feige und unkluge Strategie des Wegguckens des Bundeskanzlers wurde in den USA genau beobachtet und hat dazu beigetragen, dass man sich immer einen Schritt weiter traut und die europĂ€ischen Interessen nicht ernst nimmt", sagte die GrĂŒnen-Politikerin. "Worum es jetzt sicher nicht geht, ist, irgendeine militĂ€rische Konfrontation zu suchen. Die EU sollte immer zur Zusammenarbeit bereit sein, darf sich aber auch nicht rumschubsen lassen und muss auch bereit sein, mit HĂ€rte zu antworten, wo dies notwendig ist", so Brugger.


