Nato-Staaten, Ukraine

Nato-Staaten sagen Ukraine weitere Hilfe zu

19.04.2024 - 16:58:47 | dpa.de

Die Ukraine bittet angesichts schwerer russischer Luftangriffe um zusÀtzliche Verteidigungssysteme. Nach einer Krisensitzung bei der Nato gibt es jetzt neue Zusagen.

  • Mehr zum Thema in KĂŒrze. - Foto: ---/dpa-Infografik/dpa
    Mehr zum Thema in KĂŒrze. - Foto: ---/dpa-Infografik/dpa
  • Nach der Zusage Deutschlands der Ukraine ein weiteres Patriot-System zu liefern, haben nun auch weitere Nato-Staaten UnterstĂŒtzung bei der Luftverteidigung angekĂŒndigt. - Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
    Nach der Zusage Deutschlands der Ukraine ein weiteres Patriot-System zu liefern, haben nun auch weitere Nato-Staaten UnterstĂŒtzung bei der Luftverteidigung angekĂŒndigt. - Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
'.$caption.' '.$caption.'

Verteidigungsminister der Nato-Staaten haben der Ukraine bei einer Krisensitzung mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj die Lieferung zusĂ€tzlicher Luftverteidigungssysteme zugesagt. Das erklĂ€rte Nato-GeneralsekretĂ€r Jens Stoltenberg im Anschluss an die per Videokonferenz abgehaltenen Beratungen in BrĂŒssel. «Die Nato-Verteidigungsminister haben sich darauf geeinigt, ihre militĂ€rische UnterstĂŒtzung zu verstĂ€rken und weiter auszubauen, auch im Bereich der Luftverteidigung», sagte er.

Wer die Zusagen gemacht hat, sagte der Norweger nach der Sitzung des sogenannten Nato-Ukraine-Rates zunĂ€chst nicht. Konkrete AnkĂŒndigungen sollen demnach in den nĂ€chsten Tagen durch einzelne Mitgliedstaaten gemacht werden. LĂ€nder, die selbst keine verfĂŒgbaren Luftverteidigungssysteme haben, sagten nach Angaben von Stoltenberg zu, finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr den Kauf von Systemen fĂŒr die Ukraine zu leisten.

Das Ziel: Die Frontlinie halten

Selenskyj hatte in den vergangenen Tagen eindringlich um zusĂ€tzliche militĂ€rische UnterstĂŒtzung fĂŒr den Abwehrkampf gegen Russland gebeten. FĂŒr sein Land geht es nach Angaben Selenskyjs derzeit darum, ob es die Frontlinie halten und die noch existierende Energieinfrastruktur schĂŒtzen kann. Russland hatte in den vergangenen Wochen den militĂ€rischen Druck auf die Ukraine erhöht und mit Luftangriffen unter anderem fast alle WĂ€rmekraftwerke zerstört.

Nach Angaben Selenskyjs von Anfang April brĂ€uchte es 25 Patriot-Flugabwehrraketensysteme mit jeweils sechs bis acht StartgerĂ€ten oder vergleichbare AusrĂŒstung, um den ukrainischen Luftraum vollstĂ€ndig zu schĂŒtzen. Um die wichtigsten Orte zu sichern, wĂŒrden zunĂ€chst aber einmal sieben weitere Systeme reichen.

Die Bundesregierung hatte bereits am Wochenende angekĂŒndigt, der Ukraine ein weiteres Patriot-System zu liefern. Weiteres Potenzial sehen MilitĂ€rs beispielsweise in Spanien. Neben Patriots könnten der Ukraine nach eigenen Angaben auch Systeme wie Iris-T, Samp/T und Nasams helfen.

Nato-GeneralsekretĂ€r Stoltenberg hatte zuletzt gesagt, in der derzeitigen Situation sei es aus seiner Sicht wichtiger, der Ukraine zu helfen, als BĂŒndnisziele fĂŒr das Vorhalten von Waffen und Munition zu erfĂŒllen.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
ausland | 65189448 |