Musk, Millionen

Musk spendet Millionen fĂŒr Senats-Wahlkampf der Republikaner

25.10.2024 - 03:28:03

Die UnterstĂŒtzung des Tech-MilliardĂ€rs Elon Musk fĂŒr Donald Trump und dessen Republikaner reicht noch weiter als bisher bekannt. Er spendete auch Millionen fĂŒr den Senats-Wahlkampf der Konservativen.

Tech-MilliardĂ€r Elon Musk will nicht nur Donald Trump zurĂŒck ins Weiße Haus verhelfen, sondern seiner Partei mit Wahlkampfspenden im großen Stil auch die Stimmenmehrheit im US-Senat sichern. Musk spendete Anfang Oktober zehn Millionen Dollar (9,2 Millionen Euro) an eine Organisation, die Senats-Kandidaten der Republikaner unterstĂŒtzt, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Unterlagen hervorgeht.

Vom KrÀfteverhÀltnis im Kongress mit dem ReprÀsentantenhaus und dem Senat hÀngt ab, ob und wie der PrÀsident seine Regierungspolitik durchsetzen kann. Hat die andere Partei auch nur in einer der beiden Parlamentskammern die Mehrheit, wird es mit der aktuellen Polarisierung der US-Politik schwierig, Gesetzesvorhaben erfolgreich umzusetzen.

Demokraten droht Kontrollverlust im Senat

Derzeit haben Trumps Republikaner die Mehrheit im Abgeordnetenhaus und die Demokraten von PrĂ€sident Joe Biden kontrollieren den Senat - aber nur dank der zusĂ€tzlichen Stimme von VizeprĂ€sidentin Kamala Harris, die in Patt-Situationen eingreifen kann. Sie steht Trump bei der PrĂ€sidentenwahl am 5. November gegenĂŒber.

Am selben Tag werden auch alle Abgeordnetensitze im ReprĂ€sentantenhaus sowie 34 der 100 Sitze im Senat neu vergeben. Den Demokraten droht der Verlust der Kontrolle ĂŒber den Senat, da sie Umfragen zufolge tendenziell ein Mandat einbĂŒĂŸen dĂŒrften.

Musk ließ der Organisation America PAC, die Trumps Wahlkampf unterstĂŒtzt, von Juli bis September 75 Millionen Dollar zukommen. Der Unternehmer, der inzwischen viele rechtskonservative Positionen vertritt, tritt auch bei Veranstaltungen in sogenannten Swing States wie Pennsylvania auf. Das Ergebnis in dem Bundesstaat könnte die PrĂ€sidentenwahl bei einem knappen Ausgang entscheiden.

@ dpa.de