US-Börsen geben nach Zinsentscheid weiter nach
18.03.2026 - 21:21:20 | dts-nachrichtenagentur.deDie Fed hatte zuvor zwar wie erwartet ihren Leitzins unverÀndert gelassen, aber verschiedene Signale ausgesendet, wonach Zinssenkungen vorerst nicht mehr zu erwarten sind. Im Gegenteil: Die Auswirkungen des Nahost-Konfliktes auf die US-Wirtschaft seien "ungewiss", der Notenbankausschuss beobachte die Risiken "aufmerksam".
Die Fed-Offiziellen erwarten laut den aktualisierten Projektionen fĂŒr das laufende Jahr eine Inflationsrate von 2,7 Prozent, im Dezember waren es noch 2,4 Prozent. Die höher erwartete Teuerungsrate wĂŒrde nicht nur höheren Ălpreisen Rechnung tragen, sondern wĂŒrden vielfĂ€ltige Faktoren widerspiegeln, so Fed-Chef Jerome Powell. Dazu gehörten etwa auch Zolleffekte. Letztere wĂŒrden weiterhin Inflationsrisiken bergen.
"Die Fed klang heute sehr falkenhaft", kommentierte Thomas Gitzel von der VP Bank die Entscheidung. "Jerome Powell wird seine im Mai endende Amtszeit als Vorsitzender der Fed ohne eine weitere Zinssenkung beenden, soviel wurde heute klar."
Der Ălpreis stieg unterdessen weiter stark an: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 109,80 US-Dollar, das waren 6,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Mittwochabend schwĂ€cher: Ein Euro kostete 1,1461 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8725 Euro zu haben.
Und der Goldpreis war stark im RĂŒckwĂ€rtsgang, am Abend wurden fĂŒr eine Feinunze 4.821 US-Dollar gezahlt (-3,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 135,24 Euro pro Gramm.
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