Israel, Iran

Israels MilitÀr beendet weitere Angriffswelle im Iran

23.03.2026 - 19:25:16 | dpa.de

Die USA fĂŒhren laut eigenen Angaben GesprĂ€che mit dem Iran ĂŒber eine mögliche Vereinbarung, der Iran dementiert. Israel Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele in dem Land fort.

Israels Luftwaffe hat erneut Ziele im Iran angegriffen.  - Foto: Vahid Salemi/AP/dpa
Israels Luftwaffe hat erneut Ziele im Iran angegriffen. - Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

Ungeachtet der von den USA verkĂŒndeten GesprĂ€che mit dem Iran ĂŒber eine mögliche Vereinbarung zum Ende des Kriegs hat Israels Luftwaffe laut MilitĂ€rangaben wieder Stellungen der iranischen FĂŒhrung ins Visier genommen. Eine weitere Angriffswelle auf Ziele in Irans Hauptstadt Teheran sei beendet worden, teilte die israelische Armee am Abend mit. Zuvor hatte sie am Nachmittag neue Angriffe dort gemeldet. 

Ins Visier genommen habe das MilitĂ€r dabei ein Hauptquartier der iranischen Revolutionsgarden, hieß es nun. Dieses soll sich den Angaben zufolge inmitten ziviler Infrastruktur befunden haben. Unter anderem sei prĂ€zise Munition eingesetzt worden, um Unbeteiligte zu schonen, teilte die Armee weiter mit. Die Angaben ließen sich zunĂ€chst nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen.

In dem Hauptquartier haben die iranischen Revolutionsgarden laut Israels MilitĂ€r unter anderem Lagebeurteilungen ausgefĂŒhrt. Zudem seien die Basidsch-Einheiten von dort aus befehligt worden. Die paramilitĂ€rische Basidsch-Miliz ist fĂŒr ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt. 

Israels Armee teilte am Abend weiterhin mit, sie habe in der Nacht zuvor unter anderem auf ein Hauptquartier der Revolutionsgarden zur Luftverteidigung sowie auf wichtige WaffenproduktionsstÀtten gezielt.

Der Iran hatte am Morgen und Vormittag auch wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Viele Menschen im Land mussten sich deshalb zeitweise in SchutzrĂ€ume begeben. Berichte ĂŒber Verletzte bei dem Beschuss aus dem Iran gab es zunĂ€chst nicht.

Der Iran sagt derweil, dass es keine GesprÀche oder Verhandlungen mit den USA gegeben habe. Bislang hatte es nur indirekte GesprÀche gegeben wie zuletzt im Oman.

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