Ausland, MilitÀr

Weltweite MilitÀrausgaben steigen auf neuen Höchststand

27.04.2026 - 06:29:42 | dts-nachrichtenagentur.de

Die weltweiten MilitÀrausgaben haben im Jahr 2025 einen neuen Höchststand von 2.887 Milliarden Dollar erreicht.Das teilte das Stockholm International Peace Research Institute (Sipri) am Montag mit.

Flugabwehrkanonenpanzer Gepard (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Flugabwehrkanonenpanzer Gepard (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
WĂ€hrend die Ausgaben in den USA zurĂŒckgingen, stiegen sie in Europa um 14 Prozent und in Asien und Ozeanien um 8,1 Prozent. Die drei grĂ¶ĂŸten MilitĂ€rausgeber - die USA, China und Russland - gaben zusammen 1.480 Milliarden Dollar aus, was 51 Prozent der globalen Gesamtausgaben entspricht.

Der Anstieg der MilitĂ€rausgaben setzte sich im elften Jahr in Folge fort, wobei die globale militĂ€rische Belastung, gemessen als Anteil der MilitĂ€rausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP), auf 2,5 Prozent stieg. Dies war der höchste Stand seit 2009. Der RĂŒckgang der US-MilitĂ€rausgaben war hauptsĂ€chlich darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass im Jahr 2025 keine neuen finanziellen MilitĂ€rhilfen fĂŒr die Ukraine genehmigt wurden. Dennoch investierten die USA weiterhin in nukleare und konventionelle militĂ€rische FĂ€higkeiten, "um ihre Dominanz in der westlichen HemisphĂ€re zu sichern und China im Indopazifik abzuschrecken". Außerdem will US-PrĂ€sident Donald Trump im kommenden Haushalt das MilitĂ€rbudget enorm erhöhen.

In Europa gab es laut Sipri einen Anstieg der MilitĂ€rausgaben um 14 Prozent auf 864 Milliarden Dollar. Russland und die Ukraine erhöhten ihre Ausgaben im vierten Jahr des Krieges in der Ukraine weiter. Die MilitĂ€rausgaben der europĂ€ischen Nato-Mitglieder stiegen ebenfalls stark an, wobei Deutschland mit einem Anstieg um 24 Prozent auf 114 Milliarden Dollar der grĂ¶ĂŸte Ausgeber war. Die MilitĂ€rausgaben in Asien und Ozeanien verzeichneten mit einem Anstieg von 8,1 Prozent den grĂ¶ĂŸten jĂ€hrlichen Zuwachs seit 2009, wobei China seine Ausgaben um 7,4 Prozent auf 336 Milliarden Dollar erhöhte.

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