Harvard, Einreisestopp

Harvard klagt gegen Einreisestopp fĂŒr auslĂ€ndische Studenten

06.06.2025 - 01:52:29

Donald Trumps Regierung will fast allen auslÀndischen Staatsangehörigen, die in Harvard studieren möchten, die Einreise verwehren. Die UniversitÀt wehrt sich auch dagegen nun gerichtlich.

Im Streit zwischen der US-Regierung und der Elite-UniversitĂ€t Harvard wehrt sich die Hochschule mit juristischen Mitteln gegen den angedrohten Einreisestopp fĂŒr auslĂ€ndische Studierende. Die Uni erweiterte eine bereits eingereichte Klage gegen die angekĂŒndigten Schritte von PrĂ€sident Donald Trump: Sie geht nun auch dagegen vor, dass fast allen auslĂ€ndischen Staatsangehörigen, die in Harvard studieren wollen, die Einreise verwehrt werden soll.

Trump hatte am Mittwoch (Ortszeit) verkĂŒndet, dass die geplante EinreisebeschrĂ€nkung zunĂ€chst fĂŒr sechs Monate gelten solle. Die Uni hofft nun darauf, dass das mit ihrer Klage befasste Bundesgericht auch dieses Vorhaben der Regierung stoppt. 

Harvard wies die Argumentation Trumps zurĂŒck, dass die Einreise von auslĂ€ndischen Staatsangehörigen, die an der Uni studieren wollen, «schĂ€dlich fĂŒr die Interessen der Vereinigten Staaten» sei. Denn dieselben Personen dĂŒrften Trumps AnkĂŒndigung zufolge nach wie vor einreisen, solange sie nicht in Harvard studieren wollten. Trumps AnkĂŒndigung ziele also lediglich darauf ab, sein bekanntes Vorhaben durchzusetzen, das bereits juristisch angefochten werde, hieß es in der ĂŒberarbeiteten Klageschrift.

Die UniversitĂ€t wehrt sich seit knapp zwei Wochen gegen den von der US-Regierung anvisierten Ausschluss auslĂ€ndischer Studierender. Eine US-Bundesrichterin stoppte dieses Vorhaben zuletzt, nachdem Harvard vor ihrem Gericht Klage eingereicht hatte. Ihre Entscheidung ist allerdings noch kein endgĂŒltiges Urteil.

@ dpa.de