Mitarbeiter bezahlt: Schlangen an US-Airports lassen nach
31.03.2026 - 00:30:57 | dpa.de
Die zum Teil stundenlangen Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen an vielen US-FlughÀfen sind nach einer Wiederaufnahme der Bezahlung der Mitarbeiter weitgehend Geschichte. Websites zuvor schwer betroffener FlughÀfen etwa in Atlanta, Houston und New York zeigten am Montag Wartezeiten von wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde.
In den vergangenen Wochen waren die GehĂ€lter der BeschĂ€ftigten der Behörde TSA, die Kontrollen an zahlreichen Airports durchfĂŒhren, durch einen Streit um die Finanzierung des Heimatschutzministeriums blockiert worden. Viele von ihnen meldeten sich krank, manche kĂŒndigten sogar. Reisende standen manchmal in Schlangen bis auf die StraĂe und verpassten zum Teil ihre FlĂŒge.
Streit um ICE-Gewalt
Die TSA (Transportation Security Administration) ist dem Heimatschutzministerium zugeordnet. Die Demokraten im US-Kongress sind bereit, die TSA-Mitarbeiter zu bezahlen, verweigern aber die Finanzierung der ebenfalls zum Ministerium gehörenden Einwanderungsbehörde ICE.Â
Diese soll im Auftrag von PrĂ€sident Donald Trump massenhaft Menschen festnehmen und abschieben, die sich ohne gĂŒltige Papiere in den USA aufhalten. In den vergangenen Wochen sorgte das oft gewaltsame und rechtlich umstrittene Vorgehen der Beamten von ICE und anderer Bundesbehörden, die im Bundesstaat Minnesota auch zwei US-BĂŒrger töteten, fĂŒr Kritik.
Wartezeit nur noch Minuten statt Stunden
Bei Finanzierungsstopps im Zuge von Streit um den Haushalt wird von BeschÀftigten erwartet, dass sie zunÀchst ohne Bezahlung weiterarbeiten - und dann nach einer Einigung ihr Geld nachtrÀglich bekommen. Angesichts der langen Schlangen und der festgefahrenen Lage im Kongress sprach Trump vergangene Woche von einer Notsituation und wies den neuen Heimatschutzminister Markwayne Mullin an, die TSA-Mitarbeiter am Parlament vorbei zu bezahlen.
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