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Straße von Hormus: Trump rückt von Gebührenidee wieder ab

Veröffentlicht: 14.07.2026 um 17:32 Uhr, dpa.de

Erst am Montag sorgte US-Präsident Trump mit seiner Idee einer Gebühr in der Straße von Hormus für Furore. Nur einen Tag später kassiert er das Vorhaben wieder – und präsentiert eine neue Idee.

  • Trump hat bereits eine neue Idee in Bezug auf die Straße von Hormus. (Archivbild) - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
    Trump hat bereits eine neue Idee in Bezug auf die Straße von Hormus. (Archivbild) - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
  • US-Präsident Trump rückt wieder von seiner Gebührenidee in der Straße von Hormus ab. - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
    US-Präsident Trump rückt wieder von seiner Gebührenidee in der Straße von Hormus ab. - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
Trump hat bereits eine neue Idee in Bezug auf die Straße von Hormus. (Archivbild) - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa US-Präsident Trump rückt wieder von seiner Gebührenidee in der Straße von Hormus ab. - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Nur einen Tag nach der Ankündigung einer Gebühr für die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus rückt US-Präsident Donald Trump wieder von seiner Idee ab. Nach «äußerst produktiven Gesprächen» mit namentlich nicht genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten habe er beschlossen, die Gebühr «durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschließen werden», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Der Präsident behauptete, dass die nicht bezifferten Investitionen «massiv» und von Vorteil für die Golfstaaten werden würden. Unklar war zunächst, mit wem Trump gesprochen hat und ob Golfstaaten tatsächlich derartigen Plänen zugesagt haben.

Trump hatte erst am Montag die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. In diesem Zuge sagte er auch, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der für den weltweiten Ölhandel strategisch wichtige Meerenge aus «Fairnessgründen» Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen. Dies solle die Kosten, die im Zuge der Sicherstellung der Passage anfallen, kompensieren. Der Prozess und die Umsetzung würden umgehend beginnen, schrieb er weiter. 

Auf Trumps Vorstoß gab es prompt Kritik. Die Weltschifffahrtsorganisation IMO erinnerte daran, dass gemäß internationalem Recht die Passage weiterhin zoll- und gebührenfrei bleiben müsse. Auch die deutschen Reeder kritisierten Trumps Ankündigung.

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