USA, Parlament

Dutzende Demokraten wollen Trumps Ansprache boykottieren

Veröffentlicht am: 25.02.2026 um 02:39 Uhr | dpa.de

Etwa 50 Demokraten wollen Trumps Rede zur Lage der Nation fernbleiben. Statt Protest im Saal setzen sie auf Gegenveranstaltungen. Andere kommen mit GÀsten, die eine besondere Botschaft reprÀsentieren.

Dutzende Demokraten wollen der traditionellen Rede in diesem Jahr fernbleiben.  - Bild: Alex Brandon/AP/dpa
Dutzende Demokraten wollen der traditionellen Rede in diesem Jahr fernbleiben. - Bild: Alex Brandon/AP/dpa

Dutzende demokratische Mitglieder des US-Kongresses wollen PrÀsident Donald Trumps Rede zur Lage der Nation boykottieren. US-Medienberichten zufolge wollten rund 50 Abgeordnete und Senatoren der Rede des Republikaners fernbleiben. 

Bei den Demokraten gehen die Meinungen darĂŒber auseinander, wie der Protest gegen die Regierung am besten ausgedrĂŒckt werden soll. Ihr MinderheitsfĂŒhrer im ReprĂ€sentantenhaus, Hakeem Jeffries, sagte zuletzt, man könne entweder «in stiller Ablehnung» teilnehmen oder fernbleiben. 

Ausschreitungen wie im vergangenen Jahr sollen demnach vermieden werden. Damals war der demokratische Abgeordnete Al Green aus Texas wĂ€hrend Trumps Rede abgefĂŒhrt worden, nachdem er lautstark protestiert und mit seinem goldverzierten Gehstock gewedelt hatte.

Einige Demokraten wollen zwar teilnehmen, aber ĂŒber ihre GĂ€ste ein Zeichen setzen – etwa mit Betroffenen der umstrittenen Razzien gegen Migranten oder Opfern des verstorbenen SexualstraftĂ€ters Jeffrey Epstein. 

Andere Abgeordnete und Senatoren wollen stattdessen an Gegenveranstaltungen liberaler Aktivisten und Gruppen teilnehmen. Dort sollen unter anderem der BĂŒrgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, der sich offen gegen EinsĂ€tze der Einwanderungsbehörde ICE in seiner Stadt stellte, sowie der Journalist und Trump-Kritiker Don Lemon sprechen.

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