Brasiliens PrÀsident nach Hirnblutung im Krankenhaus stabil
10.12.2024 - 15:01:30Brasiliens PrĂ€sident Luiz InĂĄcio Lula da Silva geht es nach einer Hirnblutung seinem Ărzteteam zufolge im Krankenhaus gut. «Der PrĂ€sident hat gute Fortschritte gemacht, er ist praktisch wach aus der Operation gekommen, wurde extubiert (Entfernung des Beatmungsschlauches) und ist jetzt stabil, spricht normal, isst und sollte in den nĂ€chsten Tagen unter Beobachtung bleiben», sagte der Arzt Roberto Kalil auf einer Pressekonferenz. Den Ărzten zufolge sind seine neurologischen Funktionen erhalten und keine FolgeschĂ€den zu erwarten.
Der 79-JĂ€hrige wurde am Montagabend wegen Kopfschmerzen im Hospital SĂrio-LibanĂȘs in der Hauptstadt BrasĂlia untersucht. Eine Magnetresonanztomographie habe die Hirnblutung aufgezeigt, eine Folge seines Unfalls vom 19. Oktober. Der PrĂ€sident wurde daraufhin in eine andere Einheit desselben Krankenhauses in SĂŁo Paulo verlegt, wo er einer Kraniotomie (SchĂ€delöffnung) zur Drainage des HĂ€matoms unterzogen wurde. Die Operation sei ohne ZwischenfĂ€lle verlaufen.Â
Voraussichtlich Anfang nĂ€chster Woche werde Lula wieder nach BrasĂlia zurĂŒckkehren. Auf Ă€rztliche Anordnung hin darf der Staatschef bis zu seiner vollstĂ€ndigen Genesung keine Arbeitsbesuche im Krankenhaus empfangen.
Lula hatte sich im Oktober eine Schnittwunde am Kopf zugezogen und deshalb seine Teilnahme am Brics-Gipfel in Kasan in Russland abgesagt. Das private Hospital SĂrio-LibanĂȘs gilt als eines der renommiertesten KrankenhĂ€user Lateinamerikas. Es wurde 1965 von Angehörigen der syrisch-libanesischen Gemeinschaft in SĂŁo Paulo gegrĂŒndet, daher der Name.


