USA und Mexiko: Zusammenarbeit gegen irregulÀre Migration
28.12.2023 - 02:45:37Zur BewĂ€ltigung der irregulĂ€ren Migration wollen die USA und Mexiko enger zusammenarbeiten. Bei GesprĂ€chen in Mexiko-Stadt einigten sich Vertreter der beiden Regierungen auf die Einrichtung einer bilateralen Arbeitsgruppe, die sich regelmĂ€Ăig treffen soll, wie die mexikanische AuĂenministerin Alicia BĂĄrcena vor Journalisten mitteilte.
Ziel ist, die Zahl der Migranten einzudĂ€mmen, die ĂŒber Mexiko in die USA gelangen wollen. In die BemĂŒhungen sollen auch die HerkunftslĂ€nder der meisten Migranten in Mittel- und SĂŒdamerika einbezogen werden.
PrĂ€sident AndrĂ©s Manuel LĂłpez Obrador traf im Nationalpalast in Mexiko-Stadt mit US-AuĂenminister Antony Blinken, US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas und mit der Heimatschutzberaterin des WeiĂen Hauses, Liz Sherwood-Randall, zusammen. Es seien wichtige Vereinbarungen getroffen worden, schrieb LĂłpez Obrador auf der Plattform X, frĂŒher Twitter.
Flucht vor Armut, Gewalt und Krisen
Zum Zeitpunkt des Treffens waren nach örtlichen Medienberichten im SĂŒden von Mexiko mindestens 7000 Migranten zu FuĂ in Richtung USA unterwegs. Sie hatten sich an Heiligabend zu einer Karawane zusammengeschlossen. Mexiko liegt auf der Migrationsroute von Menschen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben die USA erreichen wollen. Sie fliehen vor Armut, Gewalt und politischen Krisen in ihren HeimatlĂ€ndern.
Die irregulĂ€re Einwanderung ist eines der dominierenden Themen im Wahlkampf fĂŒr die PrĂ€sidentenwahl 2024 in den USA. An der SĂŒdgrenze der USA wurden nach Angaben der Grenzschutzbehörde CBP im Haushaltsjahr 2023 fast 2,5 Millionen versuchte GrenzĂŒbertritte registriert.


