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Medien: Trump gewinnt Vorwahl der Republikaner in Iowa

16.01.2024 - 02:49:53

Iowa gilt als erster Testballon fĂŒr die US-Republikaner im PrĂ€sidentschaftswahlkampf. Hier setzt sich nun wenig ĂŒberraschend Donald Trump durch. Wegen extremer KĂ€lte war die Abstimmung dennoch ungewöhnlich.

  • Bei der ersten Vorwahl der Republikaner um die US-PrĂ€sidentschaftskandidatur der Partei hat der frĂŒhere PrĂ€sident Donald Trump einen Sieg eingefahren. - Foto: Andrew Harnik/AP

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  • Ein Wahlplakat des ehemaligen US-PrĂ€sidenten Trump steht im Schnee. Bei der ersten Vorwahl der Republikaner um die US-PrĂ€sidentschaftskandidatur der Partei hat Trump einen Sieg eingefahren. - Foto: Uncredited/kyodo/dpa

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  • Die Vorwahl der Republikaner im Bundesstaat Iowa hat das spannungsgeladene US-Wahljahr eingelĂ€utet. Bei der ersten Vorwahl der Republikaner um die US-PrĂ€sidentschaftskandidatur der Partei hat der frĂŒhere PrĂ€sident Donald Trump einen Sieg eingefahren. - Foto: Andrew Harnik/AP

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  • Ein Wahlplakat des ehemaligen US-PrĂ€sidenten Trump steht in Des Moines bei eisiger KĂ€lte im Schnee. - Foto: Uncredited/kyodo/dpa

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Bei der ersten Vorwahl der Republikaner um die US-PrĂ€sidentschaftskandidatur der Partei hat der frĂŒhere PrĂ€sident Donald Trump einen Sieg eingefahren. - Foto: Andrew Harnik/APEin Wahlplakat des ehemaligen US-PrĂ€sidenten Trump steht im Schnee. Bei der ersten Vorwahl der Republikaner um die US-PrĂ€sidentschaftskandidatur der Partei hat Trump einen Sieg eingefahren. - Foto: Uncredited/kyodo/dpaDie Vorwahl der Republikaner im Bundesstaat Iowa hat das spannungsgeladene US-Wahljahr eingelĂ€utet. Bei der ersten Vorwahl der Republikaner um die US-PrĂ€sidentschaftskandidatur der Partei hat der frĂŒhere PrĂ€sident Donald Trump einen Sieg eingefahren. - Foto: Andrew Harnik/APEin Wahlplakat des ehemaligen US-PrĂ€sidenten Trump steht in Des Moines bei eisiger KĂ€lte im Schnee. - Foto: Uncredited/kyodo/dpa

Bei der ersten Vorwahl der Republikaner um die US-PrĂ€sidentschaftskandidatur der Partei hat der frĂŒhere PrĂ€sident Donald Trump einen Sieg eingefahren. Das berichteten die Fernsehsender CNN, Fox News und CBS am Abend (Ortszeit) ĂŒbereinstimmend unter Berufung auf eigene Prognosen. Der Sieg Trumps war erwartet worden. Der 77-JĂ€hrige fĂŒhrte in Umfragen mit großem Abstand vor der ehemaligen US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, und Floridas Gouverneur Ron DeSantis. Dass er das Rennen aber derart frĂŒh am Abend fĂŒr sich entschied, kam ĂŒberraschend.

In den USA bestimmt die Parteibasis ihre Kandidatin oder ihren Kandidaten fĂŒr die PrĂ€sidentenwahl. Das Abstimmungsverfahren der Vorwahlen ist komplex und von Staat zu Staat unterschiedlich. Der Auftakt der republikanischen Vorwahlen Iowa lĂ€utet das Wahljahr ein. Am 5. November findet schließlich die eigentliche PrĂ€sidentenwahl statt. Iowa hat zwar zahlenmĂ€ĂŸig geringe Bedeutung fĂŒr die KandidatenkĂŒr. Doch wer in dem kleinen Bundesstaat im Mittleren Westen gut abschneidet, kann mit RĂŒckenwind bei den kĂŒnftigen Abstimmungen rechnen.

Extreme KĂ€lte im US-Bundesstaat Iowa

Die Entscheidung fiel nicht in Wahllokalen, sondern bei kleinen Parteiversammlungen, sogenannten Caucus-Treffen. Sie fanden an ganz verschiedenen Orten bei extremer KĂ€lte statt. Die AnhĂ€nger der Republikaner kamen trotz Temperaturen von minus 20 Grad und mehr in Kirchen oder GemeindesĂ€len zusammen, um fĂŒr ihren Favoriten oder ihre Favoritin zu stimmen.

Ein Wintersturm hatte den Wahlkampf am Wochenende beeintrÀchtigt - etliche Wahlkampfauftritte wurden abgesagt. Auf den Sturm folgte dann extreme KÀlte, der Wetterdienst warnte vor «lebensgefÀhrlichen» Bedingungen.

Haley oder DeSantis: Wer landet auf dem zweiten Platz?

Umfragen hatten Trump vorab durchgehend klar in der Favoritenrolle bei der Abstimmung gesehen. Er liegt mit weitem Abstand vor seinen parteiinternen Mitstreitern. Interessant wird sein, wie stark Trumps Ergebnis in Iowa am Ende ausfÀllt und wer an zweiter Stelle landet. Dies war zunÀchst noch nicht klar.

Der frĂŒhere PrĂ€sident ist zwar mitten im Wahlkampf mit vier strafrechtlichen Anklagen konfrontiert - unter anderem wegen seines Feldzuges gegen seine Niederlage bei der PrĂ€sidentenwahl 2020. Das Ă€ndert aber bisher nichts an der Beliebtheit des Republikaners in seiner Partei. Trump hatte bei der Wahl damals gegen den Demokraten Joe Biden verloren. Seine Niederlage erkennt er bis heute nicht an, sondern verbreitet weiter LĂŒgen, er sei durch massiven Wahlbetrug um einen Sieg gebracht worden.

Bei den Demokraten lĂ€uft das Prozedere der Vorwahlen in diesem Jahr etwas anders. Das Rennen bei ihnen gilt außerdem als ausgemacht. Amtsinhaber Biden will fĂŒr seine Partei noch einmal ins Weiße Haus einziehen. Ernstzunehmende Konkurrenz in seiner Partei hat der 81-JĂ€hrige nicht.

@ dpa.de