Kuba, USA

Trump: Rubio und ich verhandeln mit Kuba

07.03.2026 - 19:07:14 | dpa.de

Kuba steckt in einer schweren Krise, die USA erhöhen den Druck. Trump rechnet mit schnellen VerÀnderungen auf der Insel.

Laut Trump steht die sozialistische Regierung Kubas kurz vor dem Scheitern. - Foto: Rebecca Blackwell/AP/dpa
Laut Trump steht die sozialistische Regierung Kubas kurz vor dem Scheitern. - Foto: Rebecca Blackwell/AP/dpa

US-PrĂ€sident Donald Trump ist eigenen Angaben zufolge selbst an Verhandlungen mit Kuba beteiligt. «Sie wollen verhandeln und sie verhandeln mit Marco (Rubio) und mir sowie einigen anderen», sagte Trump bei einem Gipfel mit konservativen Regierungschefs aus Lateinamerika und der Karibik in Doral im US-Bundesstaat Florida. An dem Treffen nahm auch US-Außenminister Rubio teil.

Trump gab sich optimistisch, dass eine Einigung mit dem sozialistischen Karibikstaat zeitnah erzielt werden könne. «Kuba befindet sich in den letzten Augenblicken seines bisherigen Bestehens. Es wird ein neues Leben beginnen», sagte er. Das nur rund 150 Kilometer von Florida entfernte Land habe kein Geld und kein Öl mehr und sei eine «Katastrophe». 

Enkel von RaĂșl Castro soll laut US-Medien mit Washington sprechen

Seit Wochen wiederholt Trump, Kuba stehe kurz vor dem Scheitern und es gebe Verhandlungen zwischen beiden LĂ€ndern. Unklar ist, mit wem genau die US-Regierung in Kuba im Kontakt steht. UnbestĂ€tigten US-Medienberichten zufolge soll RaĂșl Guillermo RodrĂ­guez Castro, ein Enkel des frĂŒheren PrĂ€sidenten RaĂșl Castro, der GesprĂ€chspartner von Washington auf der Insel sein. 

Laut einem Bericht der Zeitung «Miami Herald» trafen sich Rubios Berater mit dem 41-JĂ€hrigen Ende Februar am Rande des Gipfels der Karibischen Gemeinschaft in St. Kitts und Nevis. RodrĂ­guez Castro gilt als LeibwĂ€chter und engster Vertrauter seines Großvaters RaĂșl Castro, der bedeutendsten verbliebenen FĂŒhrungsfigur aus der Generation der Guerilleros.

Die Beziehungen zwischen Havanna und Washington sind seit Jahrzehnten angespannt. Unter Trump ĂŒbt Washington nun erhöhten Druck aus. Die US-Regierung will den Zufluss von Devisen und Öl, von dem die kommunistische Regierung profitieren soll, grundsĂ€tzlich stoppen. Aktuell steckt Kuba in einer seiner schwersten Wirtschaftskrisen seit der Revolution von Fidel Castro 1959.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
ausland | 68645594 |