Baschar al-Assad, Xi Jinping

China will Syrien stĂ€rker unterstĂŒtzen - Xi trifft Assad

22.09.2023 - 14:16:23

Lange Zeit war Syriens PrÀsident Assad stark isoliert - nun ist er zu Besuch in China. Beide LÀnder wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten.

China und Syrien wollen in Zukunft enger kooperieren und ihre Beziehungen vertiefen. «Heute geben wir zusammen den Aufbau der strategischen China-Syrien-Partnerschaft bekannt», zitierten staatliche Medien Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping.

Im ostchinesischen Hangzhou, wo am Samstag die 19. Asienspiele eröffnet werden, traf Xi den PrĂ€sidenten des BĂŒrgerkriegslandes, Baschar al-Assad. Der kam anlĂ€sslich der Eröffnungszeremonie neben anderen geladenen StaatsgĂ€sten nach China.

Chinas und Syriens Freundschaft seien stĂ€rker geworden, sagte Xi laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Dem 70-JĂ€hrigen zufolge ist China bereit, Syrien weiter dabei zu unterstĂŒtzen, «Einmischung von außen» abzuwehren. Die Volksrepublik wolle das Land auch beim Wiederaufbau und der Terrorismus-BekĂ€mpfung unterstĂŒtzen, berichtete der Staatsfernsehsender CCTV. Ferner wolle China Syrien in die «Neue Seidenstraße» einbeziehen. Mit dieser Initiative investiert die zweitgrĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft der Welt in Infrastrukturprojekte in anderen LĂ€ndern. So wolle China etwa mehr Agrarprodukte aus Syrien importieren.

Assad landete am Donnerstag in Hangzhou. Zuletzt war der 58-JĂ€hrige 2004 in China. Der syrische Machthaber war lange Zeit stark isoliert, nachdem seine Regierung gegen Proteste 2011 und im darauffolgenden BĂŒrgerkrieg mit Ă€ußerster HĂ€rte gegen die Bevölkerung vorging. Assad werden Kriegsverbrechen vorgeworfen.

@ dpa.de