Kambodscha, Thailand

Thailand dÀmpft Hoffnung auf schnelle Waffenruhe

13.12.2025 - 13:40:16 | dpa.de

Laut Thailands Regierungschef gibt es derzeit keine Verhandlungen fĂŒr eine Waffenruhe mit Kambodscha. Die Gefechte dauern an - trotz internationaler Vermittlungsversuche.

  • Mehr als 500.000 Personen auf beiden Seiten des Grenzkonflikts wurden durch die Gefechte in die Flucht gedrĂ€ngt. Hier warten Evakuierte in der Provinzstadt Banteay Menchey in Kambodscha auf eine Spende von einer lokalen WohltĂ€tigkeitsorganisation. - Foto: Heng Sinith/AP/dpa
    Mehr als 500.000 Personen auf beiden Seiten des Grenzkonflikts wurden durch die Gefechte in die Flucht gedrÀngt. Hier warten Evakuierte in der Provinzstadt Banteay Menchey in Kambodscha auf eine Spende von einer lokalen WohltÀtigkeitsorganisation. - Foto: Heng Sinith/AP/dpa
  • Derzeit lehnt der thailĂ€ndische RegierungschefAnutin Charnvirakul eine Waffenruhe mit Kambodscha ab. - Foto: Arnun Chonmahatrakool/AP/dpa
    Derzeit lehnt der thailÀndische RegierungschefAnutin Charnvirakul eine Waffenruhe mit Kambodscha ab. - Foto: Arnun Chonmahatrakool/AP/dpa
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Thailands MinisterprĂ€sident Anutin Charnvirakul lehnt eine baldige Waffenruhe im Grenzkonflikt mit Kambodscha ab. «Derzeit gibt es keine Verhandlungen ĂŒber einen Waffenstillstand, und es ist noch nicht der Zeitpunkt dafĂŒr», wird er von der thailĂ€ndischen Zeitung Khaosod zitiert. Gleichzeitig bestĂ€tigte der thailĂ€ndische Regierungschef, dass momentan «viel Kommunikation stattfindet», ohne seine Aussage nĂ€her zu konkretisieren. 

Zuvor hatte Malaysias MinisterprĂ€sident Anwar Ibrahim von Thailand und Kambodscha eine Waffenruhe in den nĂ€chsten Stunden gefordert. Diese soll ab 22.00 Uhr (Ortszeit/16.00 Uhr MEZ) gelten, schrieb Ibrahim auf X. Darin gab er auch bekannt, mit den Regierungschefs Thailands und Kambodschas telefoniert zu haben. Lokalen Medienberichten zufolge soll der kambodschanische Regierungschef Hun Manet die Waffenruhe unterstĂŒtzen. Malaysia spielt eine zentrale Rolle in den VermittlungsbemĂŒhungen des Konflikts. 

Hintergrund des Grenzkonflikts ist ein jahrzehntelanger Streit um GebietsansprĂŒche. Beide Staaten beschuldigen sich gegenseitig, eine zuletzt geltende Waffenruhe im Gebiet entlang der etwa 800 Kilometer langen gemeinsamen Grenze zuerst verletzt zu haben.

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