USA, EU

AWS widerspricht Warnungen vor möglicher KI-Blase

11.11.2025 - 06:51:47 | dts-nachrichtenagentur.de

Matt Garman, der Chef des weltgrößten Cloud-Anbieters Amazon Web Services (AWS), tritt Warnungen vor einer wachsenden Spekulationsblase rund um Künstliche Intelligenz (KI) entgegen.

Amazon-Europazentrale in Luxemburg (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Amazon-Europazentrale in Luxemburg (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
"Wir sehen eine riesige Nachfrage - und das auf absehbare Zeit", sagte Garman dem "Handelsblatt". Er betrachte diese Entwicklung "nicht als Blase". Außerdem sprach der Manager über seine neue Partnerschaft mit ChatGPT-Entwickler OpenAI und ein spezielles Cloud-Angebot für europäische Kunden, auf das die US-Behörden im Konfliktfall keinen Zugriff haben sollen.

Gleichzeitig verwies er auf eine seiner Ansicht nach "sehr gute Beziehung" zur Regierung von US-Präsident Donald Trump. AWS ist als Marktführer ein wesentlicher Treiber eines nie da gewesenen Ausbaus von IT-Infrastruktur, dessen finanzielle Dimension zuletzt weiter zunahm. Rund 100 Milliarden Dollar gibt Amazon im laufenden Jahr aus - vor allem für KI-Chips und Rechenzentren. Das ist weit mehr, als andere Tech-Konzerne aufwenden. Garman stellte für 2026 noch höhere Investitionen in Aussicht. Um den Strombedarf neuer KI-Rechenzentren zu decken, setzt Garman auch auf Kernenergie. "Atomkraft ist eine wichtige Lösung", sagte er. Kurz- und mittelfristig brauche es vorwiegend neue Erdgaskraftwerke. Es sei schwer zu beantworten, wann man genug Strom habe.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | ausland | 68346099 |

Weitere Meldungen

Google umgeht vorerst Milliardenstrafe der EU Die EU-Kommission verzögert die erste Strafe gegen Google unter dem Digital Markets Act (DMA). (Ausland, 21.04.2026 - 12:50) weiterlesen...

EU-Kommission: Google soll Daten mit Konkurrenz teilen. Brüssel will dem Wettbewerb nicht im Weg stehen - im Gegenteil. Google steht unter Druck: Die von Künstlicher Intelligenz betriebenen Chatbots werden zunehmend zur Konkurrenz. (Wissenschaft, 16.04.2026 - 15:24) weiterlesen...

Bundesregierung lehnt Schutzklauseln für US-Zoll-Abkommen ab Die Bundesregierung hat sich gegen mehrere Änderungsanträge positioniert, die das EU-Parlament zur Umsetzung des Zoll-Abkommens mit den USA eingebracht hat. (Ausland, 16.04.2026 - 14:18) weiterlesen...

Sudan-Konferenz macht Druck für Ende der humanitären Krise. In Berlin gibt es Zusagen für knapp 1,5 Milliarden Euro Hilfsgelder. Und Rufe nach einer sofortigen Waffenruhe. Seit drei Jahren tobt der Bürgerkrieg im Sudan - vor allem Kinder und Frauen leiden. (Ausland, 15.04.2026 - 18:38) weiterlesen...

EU droht Meta wegen WhatsApp-KI mit Zwangsmaßnahmen. Das verstößt aus Brüsseler Sicht gegen EU-Recht. Dem US-Konzern Meta drohen Zwangsmaßnahmen. Messenger-Marktführer WhatsApp lässt laut EU-Kommission nur eine Künstliche Intelligenz zu: «Meta AI». (Wirtschaft, 15.04.2026 - 15:27) weiterlesen...

Sudan-Konferenz sucht Wege aus der humanitären Katastrophe Kann es von Berlin aus Schritte zu einer Waffenruhe im Bürgerkriegsland Sudan geben? An der Spree geht es um Diplomatie, Hilfszusagen und einen zivilen Weg aus der Krise. (Ausland, 15.04.2026 - 05:00) weiterlesen...