Ukraine, Russland

Massiver russischer Angriff auf Kiew mit Raketen und Drohnen

24.05.2026 - 04:01:39 | dpa.de

Moskau greift die ukrainische Hauptstadt Kiew massiv an. Im Raum steht auch die BefĂŒrchtung, Russland könnte eine besonders gefĂŒrchtete neue Mittelstreckenrakete eingesetzt haben.

  • Russland greift die Ukraine immer wieder mit Drohnen und Raketen an. (Archivbild) - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
    Russland greift die Ukraine immer wieder mit Drohnen und Raketen an. (Archivbild) - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
  • Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj befĂŒrchtet einen neuen Angriff mit der russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik. (Archivbild) - Foto: -/Russian Defense Ministry Press Service/AP/dpa
    Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj befĂŒrchtet einen neuen Angriff mit der russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik. (Archivbild) - Foto: -/Russian Defense Ministry Press Service/AP/dpa
  • Russland greift die Ukraine immer wieder mit Drohnen und Raketen an.  - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
    Russland greift die Ukraine immer wieder mit Drohnen und Raketen an. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
  • Die Behörden in Kiew sprachen von Dutzenden beschĂ€digten GebĂ€uden. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
    Die Behörden in Kiew sprachen von Dutzenden beschÀdigten GebÀuden. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
  • Menschen in Kiew beobachten ein brennendes GebĂ€ude nach einem russischen Raketenangriff. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
    Menschen in Kiew beobachten ein brennendes GebÀude nach einem russischen Raketenangriff. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
Russland greift die Ukraine immer wieder mit Drohnen und Raketen an. (Archivbild) - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj befĂŒrchtet einen neuen Angriff mit der russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik. (Archivbild) - Foto: -/Russian Defense Ministry Press Service/AP/dpa Russland greift die Ukraine immer wieder mit Drohnen und Raketen an.  - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa Die Behörden in Kiew sprachen von Dutzenden beschĂ€digten GebĂ€uden. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa Menschen in Kiew beobachten ein brennendes GebĂ€ude nach einem russischen Raketenangriff. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew massiv mit Drohnen und ballistischen Raketen angegriffen. Die ukrainische Luftwaffe warnte in der Nacht auf der Plattform Telegram zudem ausdrĂŒcklich vor einem möglichen russischen Angriff mit der besonders gefĂŒrchteten neuen Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik. Kiews MilitĂ€rverwalter Tymur Tkatschenko sprach von insgesamt 40 beschĂ€digten GebĂ€uden. Es gebe mindestens einen Toten und rund 20 Verletzte zu beklagen, schrieb er auf Telegram. 

BĂŒrgermeister Vitali Klitschko berichtete ebenfalls von zahlreichen betroffenen GebĂ€uden, darunter auch HochhĂ€user und mindestens eine Schule. Er forderte die Bewohner der Millionenstadt in den frĂŒhen Morgenstunden auf, weiter in ihren SchutzrĂ€umen zu bleiben. 

Das Portal «The Kyiv Independent» sprach von «einer Reihe von Explosionen» in der Hauptstadt. ZunÀchst unbestÀtigten Berichten zufolge soll Russland bei dem Angriff auch Hyperschallraketen und Marschflugkörper eingesetzt haben. Das Portal «Times of Ukraine» berichtete auf Telegram von zahlreichen BrÀnden in der Millionenstadt, darunter auch einer in der NÀhe des Regierungsviertels. 

Auch andere Landesteile der Ukraine wurden angegriffen. Das gesamte Ausmaß der russischen Angriffswelle und deren Folgen waren in der Nacht nicht sofort absehbar. 

Luftabwehr in Polen aktiviert 

Im westlichen Nachbarland Polen erklĂ€rte das MilitĂ€r auf der Plattform X, angesichts der russischen Angriffe in der Ukraine sei die Luftabwehr in Alarmbereitschaft, es seien MilitĂ€rflugzeuge aufgestiegen. In Polen kommt es bei grĂ¶ĂŸeren Angriffen in der Ukraine immer wieder zur Alarmierung der Luftabwehr, manchmal steigen dabei auch Kampfjets von Nato-Partnern auf. 

Selenskyjs Warnung vor Oreschnik-Angriff 

Zuvor hatte der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj am Samstagabend gewarnt, es sei mit einem Oreschnik-Angriff zu rechnen. Auch Kiew sei in Gefahr, sagte er unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse. Er warnte vor einem möglichen kombinierten russischen Angriff mit verschiedenen Waffentypen und forderte die BĂŒrger auf, bei Luftalarm die Schutzbunker aufzusuchen. 

Ob Russland bei dem neuen Angriff auf Kiew in der Nacht tatsÀchlich auch eine Oreschnik-Mittelstreckenrakete einsetzte, blieb zunÀchst unklar.

Russland hat die ballistische Rakete mit besonders großer Zerstörungskraft bereits zweimal in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzt – einmal in der Großstadt Dnipro im SĂŒdosten des Landes ohne Sprengköpfe und zuletzt im Januar in der Westukraine.

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