USA, Musik

Nach Absagen: Trump streicht Konzerte bei US-JubilÀumsfeier

05.06.2026 - 14:06:11 | dpa.de

Zahlreiche Stars sagen ihre geplanten Auftritte bei der Feier zum 250. JubilÀum der USA ab. PrÀsident Trump will nun gar keine Konzerte mehr. Stattdessen setzt er auf eine Kundgebung mit sich selbst.

US-PrÀsident Trump sagt die geplanten Konzerte zum 250. Geburtstag der USA nun ganz ab.  - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
US-PrÀsident Trump sagt die geplanten Konzerte zum 250. Geburtstag der USA nun ganz ab. - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Nachdem bereits einige KĂŒnstler von allein abgesagt haben, hat US-PrĂ€sident Donald Trump nun die gesamte Konzertreihe zum 250. JubilĂ€um der USA gestrichen. 

«Wir wollen keine talentlosen SĂ€nger, die euch mit ihren hohen Gagen in den Schlaf wiegen – wir haben ihnen allen gesagt, sie sollen zu Hause bleiben», schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. 

Stattdessen kĂŒndigte der PrĂ€sident «die grĂ¶ĂŸte Live-Kundgebung aller Zeiten» am Vorabend der JubilĂ€umsfeierlichkeiten in der US-Hauptstadt Washington an, die zwischen dem 25. Juni und dem 10. Juli geplant sind. 

«Alles, was wir wollen, seid ihr, ich, ein paar Redner und die großartigste Musik, die je gespielt wurde – dieselbe Musik, die ihr seit Jahren hört!», schrieb Trump weiter. Dennoch weiterhin auftreten werden den Worten des PrĂ€sidenten nach unter anderem der Country-SĂ€nger Lee Greenwood, der Tenor Christopher Macchio sowie die Bands der US-Marine und Armee.

Trump will lieber sich selbst: «die Nummer-eins-Attraktion» der Welt

Die Konzertreihe wurde von einer nach eigenen Angaben gemeinnĂŒtzigen Organisation veranstaltet, die sich den JubilĂ€umsfeierlichkeiten in Washington widmet – diese selbst gehen jedoch auf einen Aufruf von Donald Trump zurĂŒck. 

Mehrere KĂŒnstler sagten ihre Teilnahme wieder ab, darunter The Commodores, Poison-Frontmann Bret Michaels und Fabrice «Fab» Morvan vom einstigen Pop-Duo Milli Vanilli. Viele begrĂŒndeten ihren RĂŒckzug damit, dass die Veranstaltung politischer sei als ursprĂŒnglich dargestellt.

Schon in einem vorigen Post hatte Trump gegen die Musiker gewettert und fĂŒr eine komplette Absage der Konzertreihe zum JubilĂ€um plĂ€diert. Er wolle lieber «die Nummer-eins-Attraktion auf der ganzen Welt» mit einer großen Rede auf die BĂŒhne bringen: sich selbst. Nur große Patrioten seien zu dieser «wilden und wunderschönen Feier Amerikas» eingeladen.

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