Viele Details zu Trump-Attentat noch unklar
14.07.2024 - 13:08:12Weitere Details zu den Opfern wurden zunĂ€chst nicht genannt. Trump soll es nach Angaben seines Wahlkampfteams "gut" gehen, er wurde bei dem Anschlag am rechten Ohr getroffen. Die Behörden gehen davon aus, dass es derzeit keine Bedrohungslage mehr gibt. Unterdessen gibt es auch Fragen zum Sicherheitskonzept. Der TĂ€ter hatte offenbar ein Sturmgewehr vom Typ AR-15 verwendet, mit dem Ziele aus gröĂerer Entfernung getroffen werden können. Abgegeben wurden die SchĂŒsse von einem Dach aus, wobei der SchĂŒtze wohl 130 bis 140 Meter von Trump entfernt war. Wie der Mann offenbar von den SicherheitskrĂ€ften unbemerkt auf das Dach klettern konnte, wird wohl Gegenstand der Ermittlungen sein. Derweil gibt es auch erste Schuldzuweisungen vonseiten der Republikaner. So machte US-Senator J.D. Vance, der als VizeprĂ€sidentenkandidat von Trump im GesprĂ€ch ist, die Kampagne des Amtsinhabers mitverantwortlich. "Die zentrale PrĂ€misse der Biden-Kampagne besteht darin, dass PrĂ€sident Donald Trump ein autoritĂ€rer Faschist sei, der um jeden Preis gestoppt werden mĂŒsse", schrieb Vance bei Twitter. "Diese Rhetorik fĂŒhrte direkt zum Attentat auf PrĂ€sident Trump." Biden sowie zahlreiche Politiker der Demokraten verurteilen unterdessen das Attentat auf Trump. Der PrĂ€sident, der nach eigenen Angaben auch bereits mit Trump telefoniert hat, sagte, dass jegliche "politische Gewalt" zu verurteilen sei. Er versprach grĂŒndliche Ermittlungen zu dem Anschlag. Zugleich Ă€uĂerten zahlreiche Politiker aus der westlichen Welt, aber auch aus anderen Regionen ihr Entsetzen. Auch der chinesische PrĂ€sident Xi Jinping sprach Trump sein Beileid und seine Sympathie aus, wie ein Sprecher des chinesischen AuĂenministeriums sagte. Trump ist als Kandidat der Republikaner fĂŒr die PrĂ€sidentschaftswahl am 5. November gesetzt und hat laut Umfragen auch realistische Chancen, wieder ins Amt zu kommen. Der designierte Kandidat der Demokraten und aktuelle Amtsinhaber Joe Biden schwĂ€chelt im wortwörtlichen Sinne, will aber das Feld parteiintern nicht freiwillig rĂ€umen. Wie sich der Anschlag auf die Umfragewerte auswirken wird, ist noch unklar.


