Oman, USA

Trump: Anfang nÀchster Woche wieder GesprÀche mit Iran

07.02.2026 - 02:32:05

Nach den wiederaufgenommenen Verhandlungen mit dem Iran erhöht der US-PrÀsident mit einer Zoll-Drohung den Druck auf Teheran. Kurz darauf erzÀhlt er, wie die GesprÀche aus seiner Sicht liefen.

US-PrĂ€sident Donald Trump hat weitere GesprĂ€che zwischen Vertretern seiner Regierung und des Irans fĂŒr Anfang nĂ€chster Woche angekĂŒndigt. Die Verhandlungen mit der Delegation aus Teheran am Freitag seien «sehr gut» gelaufen, sagte er am Abend (Ortszeit) an Bord des Regierungsfliegers Air Force One auf dem Weg in den US-Bundesstaat Florida. Der Iran scheine sehr an einem Deal interessiert zu sein. FĂŒr den Fall, dass es nicht dazu kommen sollte, drohte Trump erneut mit Konsequenzen. Der Iran dĂŒrfe keine Atomwaffen haben, bekrĂ€ftigte er seine bekannte Position. 

Unter Vermittlung des Golfstaats Oman hatten die USA am Freitag eine neue Verhandlungsrunde mit dem Iran aufgenommen. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sagte dem heimischen Staatsfernsehen danach: «Es war ein guter Anfang.» Bei seiner Antwort auf die Frage des Moderators, ob und wann die GesprĂ€che fortgesetzt wĂŒrden, legte er sich nicht fest. 

Die USA hatten bis zu Trumps Äußerungen keine offiziellen Stellungnahmen zum Verlauf des Treffens abgegeben. Per Dekret drohte der US-PrĂ€sident danach aber mit Strafzöllen gegen Handelspartner des Irans, die sich seine Regierung vorbehĂ€lt. Laut der Anordnung sollen Zölle auf Importe in die USA erhoben werden können, die aus LĂ€ndern stammen, die Waren oder Dienstleistungen aus der Islamischen Republik beziehen. Konkrete LĂ€ndernamen nannte Trump nicht, als Beispiel fĂŒr die Höhe der Zölle nannte er 25 Prozent.

Damit erhöhte Trump einmal mehr den Druck auf den Iran. Der Republikaner hatte der FĂŒhrung in Teheran zuletzt mehrfach gedroht und dies unter anderem mit dem brutalen Vorgehen der Staatsgewalt gegen Demonstranten bei den jĂŒngsten Massenprotesten begrĂŒndet. Immer wieder macht er auch klar, dass ihm das umstrittene Atomprogramm des Irans ein Dorn im Auge ist.

@ dpa.de

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