Amnesty sieht Deutschland bei Menschenrechten am Scheideweg
21.04.2026 - 06:50:52 | dts-nachrichtenagentur.deIn Deutschland kritisiert Amnesty die Bundesregierung dafĂŒr, Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen ĂŒber das Völkerrecht zu stellen und oft zu schweigen, wo es Gegenwehr brauche. Die Meinungs- und Versammlungsfreiheit sei besonders durch das Vorgehen gegen palĂ€stinasolidarische Proteste unter Druck geraten. "Deutschland steht 2026 an einem Scheideweg: Entweder setzt sich die Bundesregierung endlich konsequent fĂŒr Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte ein - oder sie macht sich zur Komplizin autoritĂ€rer und verbrecherischer Regierungen", sagte Julia Duchrow, GeneralsekretĂ€rin von Amnesty International in Deutschland.
Im Iran sind die Menschen laut des Berichts von zwei Seiten bedroht: Zum einen durch den völkerrechtswidrigen Krieg der USA und Israels, der das Leben der Zivilbevölkerung missachtet, und zum anderen durch die brutale Niederschlagung von Protesten und willkĂŒrliche Inhaftierungen im Inland. "Die neue US-Regierung hat einen FlĂ€chenbrand entfacht", sagte Duchrow. "Trumps Politik ist ein systematischer Angriff auf die Menschenrechte und gibt weltweit KrĂ€ften Auftrieb, die die Menschenrechte missachten."
Die US-Regierung wird im Bericht dafĂŒr kritisiert, internationale Regeln und Institutionen zu untergraben, indem sie Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof verhĂ€ngte. Trotz dieser Angriffe bleibt die Arbeit des Strafgerichtshofs ein Hoffnungsschimmer, da er Menschenrechtsverletzungen aufarbeitet und Verantwortliche zur Rechenschaft zieht. Amnesty fordert von der deutschen Bundesregierung klare Kante bei VölkerrechtsverstöĂen, den Schutz zivilgesellschaftlicher HandlungsrĂ€ume und die Achtung rechtsstaatlicher GrundsĂ€tze.
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