USA, Iran

Republikaner: Israel hätte mit oder ohne die USA gehandelt

03.03.2026 - 01:34:17 | dpa.de

Seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran haben die USA diverse Begründungen für ihren Einsatz vorgebracht. Nun rücken die Republikaner die Rolle Israels in den Fokus.

Hält die US-Entscheidung für Angriffe auf den Iran für richtig - der republikanische Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson.  - Foto: J. Scott Applewhite/AP/dpa
Hält die US-Entscheidung für Angriffe auf den Iran für richtig - der republikanische Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson. - Foto: J. Scott Applewhite/AP/dpa

Nach Darstellung des Sprechers des US-Repräsentantenhauses hat Druck von Seiten Israels maßgeblich zu der Entscheidung der USA für einen Angriff auf den Iran beigetragen. «Israel war entschlossen, hier zu seiner eigenen Verteidigung zu handeln, mit oder ohne amerikanische Unterstützung», sagte der republikanische Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, nach einem Iran-Briefing hochrangiger Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump.

Die US-Regierung habe deshalb eine schwierige Entscheidung treffen müssen. Sie habe die Bedrohungen für die USA, für deren Soldaten und Einrichtungen in der Region und darüber hinaus bewerten müssen, sagte Johnson. Auf Basis «hervorragender Geheimdienstinformationen» seien sie zu dem Schluss gekommen, dass der Iran im Fall eines Angriffs durch Israel sofort mit Vergeltungsmaßnahmen gegen die USA reagieren würde. Er sei überzeugt, dass die US-Regierung das Richtige getan habe. 

Zuvor hatte bereits US-Außenminister Marco Rubio eine ähnliche Begründung gegeben und die Angriffe seines Landes auf den Iran auch als proaktive Maßnahme zum eigenen Schutz gerechtfertigt.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | ausland | 68629268 |

Weitere Meldungen

Iran fordert Vorleistungen vor Abkommen mit den USA Der Iran will ein Rahmenabkommen mit den USA erst unterzeichnen, wenn konkrete Gegenleistungen gesichert sind. (Boerse, 31.05.2026 - 17:33) weiterlesen...

Iran pocht auf Freigabe eingefrorener Auslandsvermögen TEHERAN/WASHINGTON - Während eine Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran weiter aussteht, rückt in Teheran zunehmend die Bedeutung eingefrorener iranischer Auslandsvermögen in den Fokus. (Boerse, 31.05.2026 - 08:05) weiterlesen...

Iran pocht auf Freigabe eingefrorener Auslandsvermögen Während eine Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran weiter aussteht, rückt in Teheran zunehmend die Bedeutung von eingefrorenen iranischen Auslandsvermögen in den Fokus. (Boerse, 31.05.2026 - 07:35) weiterlesen...

Iran pocht auf Freigabe eingefrorener Auslandsvermögen Während eine Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran weiter aussteht, rückt in Teheran zunehmend die Bedeutung von eingefrorenen iranischen Auslandsvermögen in den Fokus. (Boerse, 31.05.2026 - 07:05) weiterlesen...

Iran pocht auf Freigabe eingefrorener Auslandsvermögen. Wie die Debatte um blockierte Auslandsvermögen die Gespräche über ein Abkommen mit den USA prägt. Die iranische Wirtschaft steckt in der Krise, die Mittelschicht ächzt unter der hohen Inflation. (Ausland, 31.05.2026 - 03:00) weiterlesen...

Trump ohne Entscheidung – Iran pocht auf eigene Interessen. Auch im blutigen Konflikt zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah zeichnet sich noch keine Lösung ab. Ein Durchbruch bei den zähen Verhandlungen zum Iran-Krieg lässt weiter auf sich warten. (Ausland, 30.05.2026 - 05:12) weiterlesen...